32.000 Betriebe zahlen Covid-Finanzschulden in Raten zurück

1,7 Milliarden Euro von insgesamt 5,6 Milliarden Euro, die die Finanzverwaltung gestundet hat, werden über ein Ratenmodell zurückgezahlt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsminister Martin Kocher Kocher, ehemaliger IHS-Chef, trafen sich mit dem scheidenden Wifo-Chef Christoph Badelt (rechts im Bild) und den designierten Chefs von Wifo (Gabriel Felbermayr; 2. von rechts) und IHS (Lars Feld; ganz links im Bild)
Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsminister Martin Kocher Kocher, ehemaliger IHS-Chef, trafen sich mit dem scheidenden Wifo-Chef Christoph Badelt (rechts im Bild) und den designierten Chefs von Wifo (Gabriel Felbermayr; 2. von rechts) und IHS (Lars Feld; ganz links im Bild) © (c) Bernhard Hradil
 

Rund 32.000 Unternehmen zahlen ihre aus der Covid-Pandemie stammenden Rückstände bei der Finanzverwaltung in Raten zurück. Das seien die zehn Prozent der Unternehmen, die durch die Covid-19 bedingte Wirtschaftskrise erhebliche Liquiditätsschwierigkeiten hatten und haben, teilte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Montag mit. Die Finanzverwaltung habe knapp 5,6 Milliarden Euro gestundet oder herabgesetzt. 1,7 Milliarden Euro würden mit dem Covid-19 Ratenzahlungsmodell zurückgezahlt.

Nach diesem Modell können Firmen ihre ausständigen Rückstände bis Ende Juni 2024 zurückzahlen. Über 30 Prozent der Ratenzahlungsansuchen betreffen Beträge von 500 bis 5000 Euro. Knapp über zehn Prozent der Steuerpflichtigen zahlen über 50.000 Euro in Raten zurück.

Blümel und Arbeitsminister Martin Kocher, ehemaliger IHS-Chef, trafen sich am Montag mit dem scheidenden Wifo-Chef Christoph Badelt und den designierten Chefs von Wifo (Gabriel Felbermayr) und IHS (Lars Feld).

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.