Post auf LinkedInVW-Chef: Öffentliche Kritik an VW-Ladesäulen

VW-Chef Herbert Diess kritisiert VW-Ladesäulen-Tochter IONITY. Zu wenige Ladepunkte, zu wenig Service.

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VW-Chef Herbert Diess
VW-Chef Herbert Diess © AP
 

Eigentlich wollte der Sprecher für E-Mobilität bei VW, Andreas Groß, von seiner tollen Reise mit dem ID.3 berichten und postete dafür einen Beitrag auf dem Business-Netzwerk LinkedIn. Darin beschreibt er, wie er problemlos von Berlin an den Bodensee und den Gardasee gefahren ist. Ein positiver Bericht über das eigene E-Auto. Aufgabe erledigt.

Doch da hat Groß nicht mit seinem Chef gerechnet. Denn VW-Konzernboss Herbert Diess persönlich antwortete auf das Posting. Doch der Inhalt des Kommentars wird den E-Mobility-Sprecher nicht freuen. Denn Diess berichtet von seiner eigenen Tour an den Bodensee und Gardasee, ebenfalls im ID.3. Am Brennerpass wollte der VW-Chef bei den Ladestationen der Konzern-Tochter IONITY sein E-Auto aufladen. Doch keine der vier Ladesäulen war frei. Diess startete einen zweiten Versuch bei IONITY in Trento. Auch dort: Defekte Ladesäulen und kein WC.

Tatsächlich ist die Verfügbarkeit der Ladestationen derzeit eines der drängendsten Probleme der E-Mobiltät. So kommen in Österreich pro 100.000 Einwohner lediglich 96 öffentliche Ladepunkte. Mit dem Wert ist das Land in der EU zwar im vorderen Drittel aber weit entfernt von den Spitzenreitern Niederlande mit 476 und Norwegen mit 359 E-Ladestationen pro 100.000 Personen.

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