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Ein Cent mehr pro KiloDas steckt hinter dem höheren Milchpreis für die Bauern

Die Futtersituation ist angespannt, die Produktionskosten steigen. Nun erhöht Österreichs größte Molkerei, die Berglandmilch, mit Juli den Bauernmilchpreis. Die Kärntnermilch hat es schon im Juni getan. Die Molkereien gehen damit in "Vorleistung" und verhandeln mit den Handelsketten.

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Melkkarussell,
© Fotolyse - Fotolia
 

Schon im Mai hat Österreichs größte Molkerei, die Berglandmilch mit Sitz in Wels, die Bauernmilchpreise erhöht. Mit 1. Juli erhöht sie ihn erneut und zahlt ihren rund 10.000 Lieferanten bzw. Milchbauern mehr, konkret brutto 1,13 Cent mehr pro Kilogramm Milch, also 42,04 Cent brutto pro Kilo. Für Biomilch zahlt die Berglandmilch brutto bis zu 63,07 Cent pro Kilogramm ab Hof.

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Pragmatikus
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Wenn

ein Landwirt durchschnittlich 100.000 Liter Milch pro Jahr an die Molkerei abliefert, dann macht das Cent Preiserhöhung € 1.000 brutto, das ist bei dem Aufwand für die Produktion nur lächerlich

100Hallo
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Frage

Wann steigt eigentlich der Lohn soviel wie alle Preiserhöhungen zusammen?

melahide
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Durch ihre

Diesjährige Lohnerhöhung haben sie die Preissteigerungen vom letzten Jahr „abgegolten“ bekommen. In dem Jahr zahlen sie brav schon wieder mehr.

Ändert nichts dara, dass der Bauer für die Milch zu wenig bekommt. 50 % des Verkaufpreises sollte beim Erzeuger verbleiben.