Deutlich erfolgreicher als ursprünglich erwartet verwertete die Abbaueinheit Heta die Hypo-Vermögenswerte, 11 statt 5,6 Milliarden Euro wurden bislang erlöst. Mit Jahresende soll die Heta aus dem Regime der Finanzmarktaufsicht (FMA) entlassen werden, der Liquidationsprozess soll danach starten.

Was aber bedeutet das für Kärnten, das 2016 unter deutlich anderen Vorzeichen einen Haftungsbeitrag von 1,2 Milliarden Euro leistete und schon 2009 200 Millionen  Euro in die später gescheiterte Rettung der Hypo steckte?

Darüber spricht Kleine Zeitung Wirtschaftschef Uwe Sommersguter mit Vertretern dreier Parteien: Erwin Angerer, Nationalratsabgeordneter und geschäftsführender Parteichef der Kärntner FPÖ. Markus Malle, Clubobmann der ÖVP im Kärntner Landtag sowie Gerhard Köfer, Chef des Team Kärnten.

Finanzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Landeshauptmann Peter Kaiser (beide SPÖ) wollten nicht an der Diskussion teilnehmen. Derzeit würden Verhandlungen mit dem Bund geführt, öffentliche Auftritte seien daher nicht ratsam, hieß es aus der Landesregierung.