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Gebäude für 200 MitarbeiterKühne+Nagel bezieht neues Logistikzentrum in Wundschuh

Zentrale für Steiermark, Kärnten und Burgenland übersiedelt von Werndorf nach Wundschuh, neuer Logistikhub bündelt alle Unternehmensbereiche an einem Standort. Regionale Zentrale für Steiermark, Kärnten und Burgenland.

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© Kühne+Nagel
 

Nach knapp acht Monaten Bauzeit wird der Logistikkonzern Kühne+Nagel mit 1. Juni sein neues Hightech-Logistikzentrum in Wundschuh beziehen. Der Standort wird künftig auch als Zentrale für die gesamte Region Süd dienen (Steiermark, Kärnten und Burgenland).

Ein neu errichteter, dreistöckiger Bürotrakt bietet künftig Platz für 200 Mitarbeiter, zusätzlich verfügt das neue Terminal über 7500 Quadratmeter Lager- und Umschlagflächen. "Neben den regionalen Luftfracht-, Seefracht- und Landverkehrsabteilungen werden auch die beiden österreichweiten Kompentenzzentren für Projekt- und Messe- und Eventlogistik in Wundschuh angesiedelt, sowie ein eigenes Zolllager mit rund 800 Palettenstellplätzen", wird betont. Der Logistikhub ersetzt die bisherigen Standorte in Werndorf.

Mit der Erweiterung der Anlage in Wundschuh verfüge Kühne+Nagel nun über rund 3000 Quadratmeter Bürofläche und 27.000 Quadratmeter Lager- und Logistikflächen in der Region Süd, die die Bundesländer Steiermark, Kärnten und Burgenland umfasst.

Nach Übernahme der Jöbstl-Gruppe

Der für die Region Süd verantwortliche Branch Manager Günter Hahn freut sich über die Fertigstellung des neuen Logistikzentrums: „Die letzten Jahre brachten einen enormen Wachstumsschub für unser regionales Team. Durch die Übernahme der Jöbstl-Gruppe konnten wir unser Landverkehrsnetzwerk nachhaltig ausbauen, aber auch die traditionell starken Unternehmensbereiche Luft- und Seefracht sind kontinuierlich gewachsen. Durch die gemeinsame Ansiedlung aller Geschäftsbereiche an einem zentralen Standort schaffen wir die räumlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen, um unseren Kunden in der Region künftig noch schnelleren und besseren Service zu bieten und unserer Marktposition quer über alle Transportmodi weiter auszubauen.“

Günter Hahn
Günter Hahn Foto © (c) Nicholas Martin

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein Fokus liegt auch auf dem Thema Nachhaltigkeit: So werden auf dem Dach des Gebäudes Photovoltaikpaneele mit einer Gesamtleistung von 900 kWpeak installiert. Zudem wurde der gesamte Gebäudekomplex mit LED-Beleuchtung ausgestattet. „Mit unserem globalen Net Zero Carbon-Programm engagiert sich Kühne+Nagel weltweit für nachhaltige Logistik. Schon seit dem vergangenen Jahr sind wir als Unternehmen klimaneutral in Bezug auf die eigenen Emissionen. Da ist es nur konsequent, auch mit diesem Projekt einen entsprechenden Beitrag in Richtung Nachhaltigkeit zu leisten“, so Günter Hahn.

Kommentare (1)
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Zwiepack
4
5
Lesenswert?

Für Logistiker dieser Größenordnung

sollte ein Bahnanschluss verpflichtet sein. Solar am Dach ist nett, aber nur ein Tropfen am heißen Stein dieser Branche.