Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

300 Millionen EuroJob-Aktion "Sprungbrett" für 50.000 Langzeitarbeitslose startet im Juli

Regierung stellte Freitagvormittag erste Details zu neuem Programm für Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, vor. Das Geld kommt aus dem EU-Aufbaufonds.

Martin Kocher: "Erstmals gibt es ein Gesamtkonzept für die Menschen auf Arbeitssuche, die geringe Chancen haben und Unterstützung brauchen"
Martin Kocher: "Erstmals gibt es ein Gesamtkonzept für die Menschen auf Arbeitssuche, die geringe Chancen haben und Unterstützung brauchen" © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Bundesregierung setzte sich das Ziel, bis 2022 500.000 Menschen, die derzeit arbeitslos oder in Kurzarbeit sind, wieder in Beschäftigung zu bringen. 50.000 von ihnen sollen, so der Plan,  Langzeitarbeitslose sein, das entspricht jener Zahl an Menschen, die seit Beginn der Coronakrise beschäftigungslos wurden und seit über einem Jahr keinen Job finden. Insgesamt gibt es derzeit in Österreich rund 150.000 Menschen, die seit mehr als einem Jahr keinen Arbeitsplatz haben.

Kommentare (4)
Kommentieren
wintis_kleine
7
7
Lesenswert?

Na, dann hoffen wir mal, dass der Plan aufgeht

Wenn eine arbeitslose Person im Schnitt 1100€ alg bekommt dazu noch 470€ für 10 std geringfügig dazuverdienen darf und man im Vergleich dazu das gemeindevertragsbedienstetenschema ansieht, wird wohl kaum jemand wirklich zu motivieren sein bis zu 40 Stunden arbeiten zu gehen.
Aber vielleicht täusche ich mich auch und werde von den arbeitswilligen langzeibeschäftigungslosen Personen in Zukunft überrannt.
Jobs hätten wir genügend anzubieten.

UHBP
7
3
Lesenswert?

@win...

Ist halt alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Auf das sich die Wirtschaft ja so gerne beruft.
"if you pay peanuts, you get monkeys"

wintis_kleine
1
2
Lesenswert?

@uhbp

Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Aber im Dienstleistungsbereich kann man es sich oft nicht aussuchen über kv zu zahlen. Und gerade im niederschwelligen Bereich sind Arbeitskräfte kaum mehr zu finden oder bleiben eben lieber zu Hause.
Aber wie bereits geschrieben, die Hoffnung stirbt zuletzt.

mtttt
3
6
Lesenswert?

Förderung

schön dass es sie gibt. Genauso schön wäre es, wenn sich das Arbeiten auszahlt, wenn sich Einsatz und Leistung lohnen. Und wenn man dem Missbrauch des wertvollen Sozialsystems entschieden entgegentritt. Kuscheldecke verleitet zum sanften Ruhen und lächeln über die sich abkämpfen. Helfen in der Not JA dafür ist das System da. Ausnützen lassen NEIN.