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Herbert Eibensteiner im InterviewVoestalpine-Chef: "Kurzarbeit in der Steiermark läuft mit Juni aus"

Auch nach dem - mittlerweile abgeschlossenen Personalabbau - beschäftigt die Voestalpine noch 8500 Mitarbeiter in der Steiermark. Die Lage in den Problembereichen Energie und Luftfahrttechnik bessert sich langsam, sagt Voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner. Die Kurzarbeit wird ab Juni nicht mehr benötigt.

INTERVIEW: VOESTALPINE-KONZERNCHEF HERBERT EIBENSTEINER
INTERVIEW: VOESTALPINE-KONZERNCHEF HERBERT EIBENSTEINER © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Sie haben 2020 von einer zweigeteilten Steiermark gesprochen. Während die Geschäfte in der Bahninfrastruktur gut laufen und ab Herbst die Autoindustrie wieder angezogen hat, waren die Bereiche Öl- und Gas-Rohre sowie die Flugzeugtechnik Sorgenkinder. Gilt das noch immer?
HERBERT EIBENSTEINER: Wir sehen generell eine positive Tendenz, aber diese Zweiteilung ist zum Teil noch erkennbar. Die Bahninfrastruktur ist nach wie vor auf einem sehr guten Niveau, die Nachfrage im Drahtbereich, getrieben durch die Automobilindustrie, hat sich stark verbessert. Der Energiebereich, also die Öl- und Gasindustrie, beginnt sich erst jetzt wieder schrittweise zu erholen. Auch in der Luftfahrt rechnen wir über das Jahr mit einer leichten Verbesserung.

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