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EnergiegemeinschaftenBald kann man Strom an den Nachbarn verkaufen

Bei der Energiewende sollen künftig auch Energiegemeinschaften eine große Rolle spielen. Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage kann so etwa an Nachbarn, Freunde oder andere Interessierte verkauft werden. Aber noch gibt es Hürden.

Strom aus Sonnenkraftwerken zum Freundschaftspreis verkaufen soll forciert werden (Symbolfoto)
Strom aus Sonnenkraftwerken zum Freundschaftspreis verkaufen soll forciert werden (Symbolfoto) © PV-Invest
 

Die Idee liegt auf der Hand: Wer eine Dachfläche oder sogar nur einen Balkon hat, kann zum Stromerzeuger werden und die Energie in der Nachbarschaft zum Freundschaftspreis verkaufen. Sich eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen, ist vielleicht eine zu große Investition? Energiegemeinschaften können und sollen auch hier greifen. Denn genau jene Nachbarn, Freunde oder andere Interessierte, die günstig oder "gratis" Strom beziehen wollen, können sich auch am Bau einer Anlage beteiligen. Die möglichst direkte Abnahme dort, wo der Strom produziert wird, steckt als Grundgedanke hinter dem Modell, das ein wichtiges Element der Energiewende in Österreich werden soll. Aber noch hakt es an einigen Enden, kritisieren die großen Energieerzeuger. 

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