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3-D-Sensorenams AG: Sorge um Aufträge von Apple

Beim Sensorhersteller ams AG sorgen sich Mitarbeiter laut Medienberichten über einen möglichen Wegfall von Apple als Großkunden. Das Management schweigt dazu.

Die ams AG macht einen großen Teil des Geschäfts mit Sensoren für Smartphones
Die ams AG macht einen großen Teil des Geschäfts mit Sensoren für Smartphones © ams AG
 

Dem steirischen Sensorspezialist ams bricht einem Medienbericht zufolge das lukrative Geschäft mit Apple schneller weg als gedacht. In einer internen Veranstaltung sei ams-Chef Alexander Everke danach gefragt worden, was an den Gerüchten dran sei, dass ams für die nächste Generation von iPhones als Lieferant der Sensoren für die Gesichtserkennung ausgelistet worden sei, berichtet das "Manager Magazin" am Dienstag. Everke habe die Gerüchte weder bestätigt noch dementiert.

Auch gegenüber der Kleinen Zeitung betonte das Unternehmen, sich nicht zu Kundenbeziehungen zu äußern. Details zu der internen Veranstaltung wurden mit Verweis auf die laufende Verschmelzung von ams AG und Osram nicht genannt. Börsianer reagierten verschreckt. ams wollte sich gegenüber Reuters zu dem Bericht nicht äußern. An der Börse in Zürich sackten die ams-Aktien um mehr als zehn Prozent ab.

Osram-Kauf für mehr Unabhängigkeit

Der steirische Chiphersteller machte mit Apple bisher den größten Teil seines Geschäftes. Vom Osram-Kauf erhofft sich ams allerdings, zum "unangefochtenen Anbieter von optischen Lösungen" zu werden. Zudem will sich der Konzern unabhängiger vom Geschäft mit Sensoren für Unterhaltungselektronik und Smartphones machen, das derzeit auf einen Anteil von rund 80 Prozent kommt.

Apple will sich schon länger unabhängiger von einzelnen Lieferanten machen. Auch andere Unternehmen bekamen das zuletzt zu spüren: Dialog Semiconductor etwa hat sich vor allem als Entwickler von Chips für den iPhone-Hersteller Apple einen Namen gemacht. Allerdings übernahm der US-Computerriese einen Teil des Geschäfts mit iPhone-Chips 2019 selbst. Bis 2022 soll der Anteil von Apple am Dialog-Umsatz deshalb auf 35 bis 40 Prozent schrumpfen.

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