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WKÖ reagiert auf Kritik"Es kann zweckmäßig sein, Kosten für Golfklubs zu übernehmen"

Die Wirtschaftskammer wehrt sich gegen die Pauschalverurteilungen ihrer Ausgaben. Gegenüber der Kleinen Zeitung betont Generalsekretär Karlheinz Kopf, dass jeder Fall geprüft werde.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ein interner Prüfbericht über die hohen Ausgaben der Österreichischen Wirtschaftskammer im Jahr 2019 sorgt derzeit für herbe Kritik. Von einer „Verhöhnung aller Unternehmer“, spricht etwa Neos-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn.

Kommentare (60)
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Ogolius
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Jetzt meldet ....

.... sich der nächste schwarze Schmarotzer - weit weg von Realität und Leben, abgefüllt mit kognitiven Verzerrungen! Das ist diese Partei, die in ihrer Abgehobenheit sich mit dem Spruch von Marie Antoinette (fälschlich ihr angedichtet) identifizieren: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“ .... und das Volk wird wieder seine eigenen Henker wählen!

Laser19
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„Es kann auch durchaus zweckmäßig sein

Mitgliedschaften in Sportvereinen wie Golfklubs zu übernehmen"
Warum soll die Wirtschaftskammer nicht die Gebühren für Mitglieder übernehmen, die dort mehr als 50% ihrer Arbeitszeit verbringen?

thj123
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Idee zum Ausbau der Serviceleistungen für Mitglieder_Innen.

„Es kann auch durchaus zweckmäßig sein, Mitgliedschaften in Sportvereinen wie Golfklubs zu übernehmen"

Ad WK
Idee zum Ausbau der Serviceleistungen für Mitglieder_Innen.
Auch in anderen Dienstleistungsbetrieben lassen sich wunderbar Geschäfte anbannen. 🥂

meinemeinung63
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Golf!

Ich bin normaler Angestelleter und spiele seit 25 Jahren Golf! Ich habe alle Jahre meine Mitgliedschaft selbst bezahlt! Die Wirtschaftstreibenden die sich keine eigene Mitgliedschaft leisten können sollen zu Hause bleiben und arbeiten!

Pollheim
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So...

... sind Sie die Herren der "neuen" ÖVP. Egal ob Mahrer, Kopf, Kurz... Die eigenen Taschen anstopfen, die Familie und Freunde in sicher Jobs bringen und dann, wenn man erwischt wird, alles abstreiten oder irgendwelche obskuren Ausreden erfinden.!

Ernst Schaflechner
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Sonst noch was

Also WKÖ verteilt die Mitgliedsbeiträge an die eigenen Leuten u.Angehörigen.Golfklubs etc.habenhier nichts verloren.Hoffen,dass dieser Studenten us den Ausland zurück kommen ist naiv.Uns eine müssen selbst für Alles zahlen.Dazu die Mitgliedsbeiträge.Eine Frechheit sondergleichen.

redlands
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Würde mir mal die „wissenschaftlichen“ Arbeiten

einiger „Herrschaften“ in und nahe der WKStmk. genauer ansehen....

lieschenmueller
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Hätte ich nur sonst auch solche "Wahrsagerinnen-Qualitäten"

"Aus dem Zusammenhang gerissen und die Kontakte bei den Golf- und Yachtklubs notwendig"

Bingo!

Oder nur immer die gleichen "Argumente" in der Politik.

Bezüglich Schulen wäre interessant, wie das bei anderen Expats gehandhabt wird. DA kann ich mir im Grunde vorstellen, dass man nicht alles vom eigenen Gehalt bezahlen muss. Aber den Usus werden sicher auch die Kontrollierenden kennen, wenn sie das an den Pranger stellen? Hoffe ich zumindest, wenn man das kritisiert.

PS: So aus dem Stegreif habe ich Karlheinz Kopf gar nicht zuordnen können. Seine Zeit als 2. Nationalratspräsident liegt dabei gar nicht lange zurück. Ihr schon? Oder zeigt es, dass Politiker ziemlich austauschbar sind und sind sie nicht durch wirklich Krasses aufgefallen, schnell aus dem Gedächtnis der Bevölkerung verschwinden? Aber Alles-Könner müssen etliche sein. Das eine Amt weg, und schon ist man Experte für das nächste.

homerjsimpson
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In der WK wird nicht effizient mit den Geldern gearbeitet?

Na geh, wer die WK kennt kann sich das fast nicht vorstellen.... :-)

Peterkarl Moscher
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Abschaffen aber rasch !

Zweckmäßig wäre es die Pflichtmitgliedschaft abzuschaffen, dann können
die Kämmerer tun und lassen was sie wollen. Ein verlogener Sauhaufen
mit Ämterbeschaffung für abgehalftere Politiker der ÖVP. Mit der
Pflichtmitgliedschaft schafft die Kammer Posten für Politische Vollnieten!
Ein richtiger Versorgungsclub !!!

Lepus52
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Die Kammern haben beim Wiederaufbau

Österreichs nach dem Krieg als Teil der Sozialpartnerschaft einen großartigen Beitrag geleistet und mit aufkommenden Wohlstand Speck angesetzt. Jetzt sind sie adipös und sollten sich auf ihre Kernaufgaben besinnen und dafür Sorge tragen, dass ein fairer Interessensausgleich statt findet. Die gesetzlichen Interessensvertretungen sollten diese nicht dem Interessensausgleich, den freiwilligen Verbänden wie der Industrieellenvereinigung und den Gewerkschaften überlassen.

MaMe
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Was hätte es für einen Skandal...

und medialen Aufschrei gegeben, wenn solch ein Bericht über die Arbriterkammer veröffentlicht worden wäre. Aber bei der Wirtschaftskammer ist das eh nicht verwerflich. Es herrscht ja schließlich nur Pflichtmitgliedschaft. Und wahrscheinlich empfinden es die Funktionäre nur als Neiddebatte ihnen gegenüber... Leistung muss sich schließlich lohnen...

HeWa66
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man

wird wohl die Hand die einen füttert nicht beißen

Ausgraz
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Hilfe ausweiten

Ich finde es eine Zumutung dass Golfer meist auf eigene Kisten mit ihrem Cayenne zur Stätte der grünen Geschäftsanbahnung fahren müssen respective ihren eisgekühlten Champagner löhnen müssen......dass da geholfen werden sollte, wird wohl jeder kleine Fliesenleger verstehen.......oder doch nicht ??

GanzObjektivGesehen
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Cayenne ja, Champagner nein. Es ist verpönt seinen Führerschein zu verlieren.

Zumindest jene kleinen Fliesenleger die hie und da etwas steuerschonend erledigen sollten dafür aber Verständnis haben. Der Rest darf sich empören.....

TrailandError
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Gerade Leute

Die auf Golfplätzen Geschäftsanbahnung betreiben, können sich solche Mitgliedschaften locker selber leisten . Für so was brauch ich keine WKO- ist einfach nur eine große Veräppelungsaktion !!!

hermyne
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Grundsätzlich ...

... bin ich dafür, dass alle Wirtschaftskämmerer gratis Golf spielen dürfen, damit die Wirtschaft dann so richtig aufleben wird. Also, seid's nicht so neidig!

dieRealität2020
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Das Menschen für ihre Agenden Vertretungen egal welcher Art auch immer beauftragen ist ein demokratisches rechtsstaatliches Grundrecht und durch verschieden Gesetze dokumentiert.

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Es sollte aber der gestaltet auch Recht sein aus diese Vertretungen egal welcher Art auch immer auszutreten. Brauche ich die Leistungen einer dieser Vertretungen dann treten ich ein und muss die Beiträge dafür zahlen.

Shiba1
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Es könnte zweckmäßig sein,

die Zwangsmitgliedsbeiträge abzuschaffen, dann hört sich der unverschämte Zinnober von selbst auf

dieRealität2020
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darüber kann ich nur den Kopf schütteln

.
„Es kann auch durchaus zweckmäßig sein, Mitgliedschaften in Sportvereinen wie Golfklubs zu übernehmen, wenn das Orte sind, wo Geschäftsanbahnungen in besonderer Weise möglich sind.“ Für wie deppert hält Kopf die Mitglieder?
.
Keine Frage oft genug gibt es bei Geschäftsanbahnungen, die nicht immer erfolgreich sind, die auch von "Unternehmer" und "Kaufleuten" einen hohen Spesenaufwand erfordern. Den sie auch steuer technisch in Absatz bringen.
,
Auch die Kammern habe in den letzten Jahrzehnten für ihre Mitglieder Wirtschaftskontakte geschaffen, nur sind bei näherer Betrachtung mindestens 40-50 % unnötig und überzogen. Dazu muss die Kammer nicht komplette Standorte mit Familien finanzieren.
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Und wieder festzuhalten in der Verhältnismäßigkeit zu vergleichbaren in anderen Länder wirkende Unternehmervertretungen. Weltweit gibt es keine Zwangsmitgliedschaften. Das ist halt Österreich.

mrbeem02
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NAJA - so dramatisch ist das aber nicht!

Ich kenne die Arbeit der Aussenhandelsdelegierten in allen 3 Americas sehr sehr gut, und habe von den Kontakten der MitarbeiterInnen massiv profitiert.
In den USA und in Mittel- und Südamerika sind die Golfclubs und die Rotaryclubs das Zentrum, wo sich die wichtigen lokalen und regionalen Entscheider treffen. Die sind aber keine Golfprofis, sondern das ist halt der Treffpunkt, wo die Aussenhandelsdelegierten, egal ob Golfspieler oder nicht, ihre Kontakte finden und ausbauen.
Daher finde ich es nicht schlimm, wenn die Clubkosten zumindest partiell bezahlt werden. Es ist halt der Einzelfall zu prüfen. Würde der Golfclub Mitgliedsbeitrag in Afganistan oder Syrien bezahlt, wäre ich auch dagegen.

dieRealität2020
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@mrbeem02 generell kann ich ihnen zustimmen.

.
Einfacher ausgedrückt. In den USA gibt es u.a. verschiedene Unternehmervertretungen und auch dementsprechende Kontaktmöglichkeiten. Der Unterschied. Ab Mitte der 60er Jahren (unabhängig meiner Kammermitgliedschaften durch 2 Unternehmen) war ich 15 Jahre an der Westküste und dann später bis vor 15 Jahren an der Ostküste Mitglied an typisch amerikanischen "Unternehmervertretungen". Auf freiwilliger Basis. Für mich bedeutete das erhebliche Erleichterungen bei Kontakten und dementsprechender Kontaktpflege.

Ragnar Lodbrok
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Ob daß der kleine Fliesenleger,

der zu einer Zwangsmitgliedschaft gezwungen wird, versteht, ist fragwürdig. Es istekelhaft mit welcher selbstherrlichen Präpotenz die Wirtschaftskammer auftritt.

helmutmayr
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Zweckmässig

Vielleicht schon. Aber es überschreitet das Maß des Notwendigen. Lobyieren im Golf oder Yachtclub kann nur einer der den Sport ausübt. Wie sollte er
sonst Anschluss finden und ins Gespräch kommen ?
Kurzum: Unser Staat und seine Organisationen sind verludert und zum Selbstbedienugsladen verkommen. Da kann der Kropf sich winden wie er will.

ExportExpert
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So einfach - kurzum

und die Schulgelder? Wer war schon beruflich in China, Malaysia, Nigeria, Elfenbeinküste, Saudi Arabien, Iran (Liste beliebig forrsetzbar) -
Leute die absolut keine Ahnung haben sollten zumindest den Neidreflex hinten anstellen.

helmutmayr
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Wer das macht

wird entsprechend bezahlt. Sonst sollte er auch nicht hin gehen.
Das ist keine Frage des Neides oder der Ahnung sondern des Anstandes und der Gier.
Die Außenstellen der WKO sind offensichtlich Selbstbedienungsläden fern der Heimat. Und die Frage darf wohl gestattet sein warum gerade 3 Angestellte der Kammer die meisten Schulgelder abgeräumt haben.
Man darf auch fragen warum die Schweizer Handelskammer mit weit weniger Budget offensichtlich effizienter arbeitet.
Und man muss fragen was sich die Verantwortlichen beim Kaufhaus Österreich so dachten.
Und als Unternehmer ist mir persönlich der Beitrag egal. Er ist überschaubar. Es geht ums Selbstverständnis der politischen Funktionäre und nicht der dort Angestellten.

 
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