Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kritik an WirtschaftskammerWie in einem Selbstbedienungsladen

Auf einen sorgsamen Umgang mit finanziellen Mitteln wurde in der Wirtschaftskammer offensichtlich kein Wert gelegt.

© Kleine Zeitung
 

Der Satz „Koste es, was es wolle” begleitet uns seit dem Ausbruch der Coronakrise. Er sollte verdeutlichen, dass der Staat alles unternimmt, um Arbeitsplätze und heimische Unternehmen zu retten.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

dieRealität2020
0
5
Lesenswert?

Einerseits. Dafür zahlen seit Jahrzehnten MItglieder mit ihren Zwangsbeiträgen.

.
Wie der Prüfbericht zeigt, fehle es unter anderem an einem Gesamtkonzept für Beratungen, zudem werden enorme Ausgaben für geparkte Mitarbeiter, Mitgliedschaften in Golfklubs und teure Schulen hinterfragt.
.
Als Beispiel für die Mängel in der Gebarung der Kammer führen die Prüfer beispielsweise eine Fachexkursion der Bestatter Wien nach Athen im Rahmen einer dreitägigen Flugreise an. Die Kosten dafür wurden zum Teil von der Fachvertretung getragen.
.
Seit Schüssel Anfang der 80er Jahre und seiner Aktivitäten für die Pragmatisierung der Bediensteten, hat sich also nichts verändert, außer das die Verwaltungskosten immer höher angestiegen sind. Hüben wie drüben. Dort die Bürokratie, dort die Wirtschaftstreibenden. Diese Zwangsmitgliedschaften sind weltweit eine "Einmaligkeit" gibt es nur in Österreich. Ein Doppelgriff.
.
Die Wirtschaftskammer finanziert sich durch die Grundumlage sowie die Kammerumlagen 1 und 2. Grundumlage: Die von allen Mitgliedern der Wirtschaftskammern zu entrichtende Abgabe zur Finanzierung der Fachorganisationen. Die Höhe wird von der jeweiligen Fachgruppe autonom beschlossen.
.
Ein kleines Vermögen ist von mir durch 2 Unternehmen von 1962 bis Ende 1983 an 2 Kammern geflossen, bis ich Ende 1983 beide Unternehmen ins europäische jetzige EU Ausland verlegte. Nur eine Werkstätte ließ ich in Wien. Warum? Die technischen Qualifikation meiner Mitarbeiter.

Patriot
0
4
Lesenswert?

@dieR....: Ist der Herr Mahrer

nicht ein sehr guter Freund und Einflüsterer Ihres so geschätzten Herrn Kurz?
Zwei richtige Früchtchen, die beiden, die uns Österreicher*innen so richtig abzocken!

dieRealität2020
0
4
Lesenswert?

Genrell die notwendigen Erfordernisse angebracht sein.

-
es gibt Dienstleistungen an Arbeitgeber, die sehr informativ sein können, was aber auch bei kleineren Unternehmen kostenintensiv sein kann. Allein wer grenzüberschreitend Carnets benötigt, bei dem kann sich die Mitgliedschaft schon auszahlen.
.
Da die WKOs und ihre dadurch bestehende (Zwangsmitgliedschaft) Mitgliedschaft im Verfassungsrang sind, kann dies nur über das Parlament mit einer 2/3 Mehrheit geändert werden. Entscheidungen entziehen sich dadurch dem VfGH. Dadurch ist auch die Bekämpfung über den (EGMR) und (EUGMR) nur sehr schwer möglich wenn überhaupt, da es ein Verfassungsbestandteil ist.
.
Der Personalpool ist nahezu schon eine strafrelevante Handlungsweise. "Dabei wurden sieben Fälle identifiziert, bei denen die Verweildauer im Personalpool überdurchschnittlich lange ist. Die Zugehörigkeit zum Personalpool bei diesen sieben Fällen beträgt zwischen 3 und 15 Jahre.
.
>>>>>> Hier engagieren sich klarerweise nicht die FPÖ die NEOS die SPÖ noch die GRÜNEN für eine politische Aufhebung. <<<<<< Wenn ich an Schmid denke wie dumm hier das Fußvolk reagiert und die seit Jahrzehnten vorhandene Postenschacherei dann muss ich lachen.

walterkaernten
2
6
Lesenswert?

KAMMERN in ÖSTERREICH

ALLE KAMMERN in ÖSTERREICHI sind ein selbstbedienungsladen für die beschäftigten.

1.
Die pflichtmitgliedschaft gehört SOFORT beendet.

2.
Falls jemand kammermitgliedschaft zahlt, KEINEN abzug von der steuerbemessungsgrundlage.
Ebenso KEINEN abzug für beiträge an gewerkschaften und religionsgemeinschaften

Patriot
1
9
Lesenswert?

Angesichts dieses Skandals

gehört die Zwangsmitgiedschaft SOFORT ABGESCHAFFT!