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Hoffnung auf LockerungGastro-Vetreter: "Erwarten, dass konkreter Zeitpunkt genannt wird"

Gastronomie-Obmann Mario Pulker aber "unsicher". Er drängt zumindest auf konkretes Datum. Kurzfristige Absage einer Gastroöffnung wäre tödlich. Gewerbeverein für Alles-oder-Nichts-Strategie.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: GASTRONOMIE / GASTRO / RESTAURANT / CAFE / LOCKDOWN © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die Wirte hoffen weitere auf Lockerungen noch im März, idealerweise zur Monatsmitte. "Wir erwarten, dass ein konkreter Zeitpunkt genannt wird. Wieder ohne Datum zu vertagen wäre nicht akzeptabel", sagte Gastronomie-Obmann Mario Pulker am Montag zur APA. Die Bundesregierung berät heute mit Experten, Ländern und der Opposition, wie es mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus weiter geht. Wirte, Hotels und weite Teile von Kultur und Sport sind seit 17 Wochen geschlossen.

Er sei "sehr gespannt" auf die Ergebnisse der Beratungen, aber: "So ein unsicheres Gefühl habe ich noch nie gehabt", meinte Pulker. "Ich bin ja kein Realitätsverweigerer." Er räumte ein, dass die Infektionszahlen steigen, führt dies aber auf die vielen Coronatests zurück. So seien die Neuinfektionen zwar wieder über 2.000, die Zahl der Krankenhaus-Aufnahmen und die Auslastung der Intensivstationen aber weiter niedrig. Das Verhältnis sei also ein anderes als im Herbst, weil man mit den vielen Tests auch milde und asymptomatische Infektionen finde.

Der Wirte-Vertreter meint, der März sei ein guter Zeitpunkt zum Öffnen, da viele Saisonbetriebe ohnehin nicht mehr oder noch nicht aufsperren würden. Ebenso blieben viele Gaststätten, die von Touristen abhängig sind, zu. Die Lockerung betreffe daher vorerst nur die Ganzjahresbetriebe.

"Aufsperren und Zusperren ist tödlich"

Was auf gar keinen Fall gehe, wäre eine Lockerung in Aussicht zu stellen, diese dann aber kurzfristig abzusagen. Also wenn eine Öffnung am 15. März erlaubt würde, müsse das Datum halten. "Aufsperren und Zusperren ist tödlich, da sind die Betriebe erst recht hin", erklärte Pulker. Für den Wareneinkauf bei den Großhändlern und für das Zurückholen der Mitarbeiter aus der Kurzarbeit oder vom AMS brauche man rund zehn Tage, so Pulker.

Der Gewerbeverein drängte am Montag auf eine Alles-oder-nichts-Strategie. Die Regierung müsste eine klare Entscheidung treffen. "Entweder ist es allen Unternehmen und Institutionen sofort gestattet aufzusperren oder wir gehen nochmal alle in einen kompletten Lockdown bis nach Ostern. Halbe Maßnahmen, das zeigen die Zahlen, wirken zusehends kontraproduktiv," sagte Peter Lieber, Präsident des Österreichischen Gewerbevereins. "Wir sind aber davon überzeugt, dass diese Entscheidung nur "Aufsperren!" heißen kann. Dass trotz kluger Präventionskonzepte die Gastronomie, die Theater oder die Hotels nicht aufsperren dürfen, bleibt unerklärbar."

Kommentare (4)
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peso
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Entweder sind die wirklich so einfach oder nur so schlecht im Denken

Es gab immer schon konkrete Ziele/Vorgaben, aber vielleicht ist das vielen Meckerern gar nicht bewusst oder gedanklich zu weit weg. Die BRG hat IMMER ein Enddatum für den Lockdown vorgegeben, nämlich wenn X Fallzahlen erreicht werden. Nachdem diese Zahlen auch diesmal weit entfernt sind, ist eben keine Öffnung möglich.

silviab
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Ich erwarte mir,

dass die Gastronomie und Hotellerie endlich die Bestimmungen einhalten, dass die schwarzen Schafe nach den Gemeinderatswahlen endlich zur Kasse gebeten werden! Dass alle Betroffenen wie du und ich sich endlich zusammen reißen, sich an die Bestimmungen halten und nicht immer wieder Hintertürln finden und erfinden wie Stall- und Kellerpartys, Hintereingänge von Gasthäusern, Familienfeiern im großen Stil, Partys generell etc.. Ich wünsche mir, dass die Medien nicht immer wieder Werbung für Ausflugsziele machen, die dann maßlos überlaufen sind. Also, in Bezug auf Corona ist meine Wunschliste, sind meine Erwartungen eigentlich seit Monaten ziemlich groß. Die Gastronomie und Hotellerie schreien am lautesten und tragen zur Einhaltung der Bestimmungen am wenigsten bei! Und, Herr Pulker, wie wollen Sie von der Regierung einen Fixtermin zum Aufsperren? Solange die Infektionszahlen steigen geht das objektiv betrachtet nicht seriös. In der Regierung sitzen keine Wahrsager!

IlmarTessmann
9
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RKI

Schauen Sie sich mal eine Art Empfehlungsbox des des Robert Koch Instituts in Deutschland an, welche Maßnahme welches Infektionsrisiko hat, da sind 16 Maßnahmen aufgezählt, 1 hat das höchste Risiko, Übernachtungen in Hotels kommt auf 15, weniger Risiko als in Supermärkten, die Gastro kommt auf 10, das sind die Fakten, es gibt keinen Grund dass Hotels und auch Gastro mehr Infektionen bringen, wenn die mit Hygienekonzept offen sind

zlatorog
6
14
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"Erwarten, dass konkreter Zeitpunkt genannt wird"

Die haben das Wesen einer Pandemie offenbar noch immer nicht begriffen!