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Leerer FördertopfErrichter von Photovoltaik-Anlagen bei vollen Auftragsbüchern "arbeitslos"

Weil Tarifförderung für Photovoltaik-Dachanlagen ausgeschöpft ist, sind Kärntner Betriebe, die solche Anlagen errichten, bei vollen Auftragsbüchern "arbeitslos". Österreichweit liegt laut dem Bundesverband Photovoltaic Austria ein geschätztes Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro brach.

Nur knapp die Hälfte der eingereichten PV-Projekte hat eine Förderzusage erhalten. In Kärnten liegen damit 15 Millionen Euro an Investitionen brach © Camilla Kleinsasser
 

Das Förderbudget für Investitionen im Bereich der Photovoltaik wurde gerade erst auf 100 Millionen Euro verdoppelt. "Klingt gut, ist aber nicht praxistauglich, weil es sich hier nur um eine Investitions- und nicht um eine Tarifförderung handelt", übt ein Kärntner Unternehmer, der auf die Installation von Photovoltaikanlagen spezialisiert ist, Kritik.

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Horstreinhard
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Eine Industrie, die zum Überleben auf Fördermittel angewiesen ist🤔

Das klingt nach Planwirtschaft - an der sind die ehemaligen sozialistischen Brüderstaaten im Osten gescheitert...

umo10
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Ein großer Teil des Klimanutzens fehlt hier komplett

Die Verpflichtung für öffentliche Gebäude. Jedes neue oder jedes umgebaute öffentliche Gebäude müsste per Gesetz mit Photovoltaik gedeckt werden! In Villach wird das HTL-Gebäude aufgestockt, aber das Dach erhält keine Photovoltaik Anlage?! Dabei werden genau dort die zukünftigen Techniker ausgebildet, die diese Erfahrung dringend benötigen würden; ein Jammer hr Kaiser, tun sie was!