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Erholung im SommerAbschwung der Wirtschaft setzt sich im ersten Quartal fort

Nachhaltige Erholung erst ab dem zweiten Halbjahr 2021 erwartet, Für 2021 wird ein Wachstum von 2,6 Prozent erwartet. 2022 sollen es 5,7 Prozent sein. Erholung am Arbeitsmarkt nur zögerlich.

© dpa-Zentralbild/Robert Michael
 

Trotz erster Öffnungen im Handel und bei den Dienstleistungsunternehmen vor einer Woche gehen die Ökonomen der Bank Austria für das erste Quartal von einer Fortsetzung des Wirtschaftsabschwungs in Österreich aus. Nach dem Minus von 4,3 Prozent zum Jahresende 2020 erwarten die Experten einen erneuten Rückgang des BIP zum Vorquartal von rund 0,5 Prozent, womit Österreich nach dem Frühjahr 2020 voraussichtlich erneut in eine technische Rezession geschlittert sein wird.

Der Ausfall der Wintersaison im Tourismus, die Beschränkungen in vielen persönlichen Dienstleistungen und die andauernde Schließung von Restaurants im ersten Quartal 2021 werde einen erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung verursachen, prognostiziert Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Eine nachhaltige Erholung wird erst ab dem zweiten Halbjahr erwartet. Erst im Verlauf des Sommers sollte eine Entspannung der Pandemie weitreichende wirtschaftliche Lockerungen ermöglichen, die eine anhaltende Erholung in Gang setzen.

Wirtschaftswachstum 2022: 5,7 Prozent

Derzeit gehen die Ökonomen der Bank für 2021 von einem Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent aus, das sich 2022 auf 5,7 Prozent beschleunigen dürfte. Erst Mitte 2022 sollte die österreichische Wirtschaft, deren Leistung aktuell rund 9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegt, die "Outputlücke" wieder geschlossen haben.

Die Entspannung am heimischen Arbeitsmarkt dürfte nur zögerlich erfolgen. Positive Effekte der einsetzenden Erholung werden sich vermutlich erst nach dem Sommer zeigen. Mit einer spürbaren Verbesserung der Lage sei erst 2022 zu rechnen.

Arbeitslosigkeit geht leicht zurück

Nach einer Arbeitslosenquote von 9,9 Prozent im Jahr 2020 wird heuer ein Rückgang auf 9,5 Prozent bzw. auf 8,6 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 erwartet. "Ende 2022 wird die saisonbereinigte Arbeitslosenquote voraussichtlich noch über 8 Prozent betragen und damit deutlich das Vorkrisenniveau übersteigen", so Ökonom Walter Pudschedl. Knapp vor Ausbruch der Pandemie Anfang 2020 hatte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in Österreich 7,2 Prozent betragen.

Kommentare (2)
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Ambasada
0
0
Lesenswert?

Sinnlos konsumieren?

Nein, wechselt eure Euros lieber in Silber, Gold und Bitcoin, dann übersteht ihr diese Krise besser

walterkaernten
3
4
Lesenswert?

arbeitsplätze

Aufruf an ALLE die ca 12 MILLIARDEN mehr aufs sparkonto gelegt haben:

1.
Konsumieren sie, damit der arbeitsplätze gesichert werden.

2.
Spenden sie so DIREKT als möglich an wirklich BEDÜRFTIGE.

3.
Zahlen sie, wenn sie pensionistin sind so viel als möglich SELBST.
Nicht alles auf den STEUERZAHLER abschieben und die ERBEN freuen sich...….

ALSO kopf hoch und

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ABSTAND HALTEN
IMPFEN sobald es möglich ist
und freudig durch die welt gehen.