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AUA-Mutter Lufthansa löst staatlichen Milliarden-Kredit vorzeitig ab

Airline holte sich 1,6 Milliarden Euro am Anleihenmarkt, aber kein gänzlicher Verzicht auf staatliche Hilfen.

© (c) AP (Michael Probst)
 

Die AUA-Mutter Lufthansa kann den im Zuge der Corona-Rettungsaktion gewährten staatlichen Kredit Deutschlands vorzeitig zurückzahlen. Die Fluggesellschaft habe sich über eine Anleihe 1,6 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt, teilte die Lufthansa am Donnerstag mit.

"Die heute erfolgreich platzierte Anleihe ermöglicht uns die Rückzahlung des gesamten KfW-Darlehens", erläuterte Finanzvorstand Remco Steenbergen. Damit könne der Konzern wieder frei über die zur Besicherung des Kredits verpfändeten Flugzeuge verfügen.

Mit Milliarden vom Staat gestützt

Zusammen mit den bereits im zweiten Halbjahr aufgenommenen Mitteln sei die Refinanzierung aller im Jahr 2021 fälligen Finanzverbindlichkeiten sichergestellt, erklärte die Lufthansa. "Trotz der Rückzahlung ist es jedoch wahrscheinlich, dass wir weitere Elemente des Stabilisierungspakets in Anspruch nehmen werden, die derzeit ungenutzt sind", erklärte Finanzvorstand Steenbergen. Der Umfang hänge vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab. Die wegen der Reisebeschränkungen in Bedrängnis geratene Fluggesellschaft wurde mit Milliarden vom Staat gestützt, der seitdem auch an dem Konzern beteiligt ist.

Auch die Tochter Austrian Airlines erhielt im Vorjahr eine staatliche Finanzspritze in Höhe von 450 Millionen Euro von der österreichischen Bundesregierung, 300 Millionen Euro davon sind eine Kreditgarantie.

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