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Kritik von Kärntner Wirten"Skihütten-Regelung sorgt für Chaos auf Pisten"

Kärntner Hüttenwirte kritisieren die Ungleichbehandlung der aktuellen Corona-Regelung: Skihütten, die über eine öffentliche Straße mit dem Auto erreichbar sind, dürfen Abholservice anbieten. Die anderen nicht. Das führe erst Recht zu Menschenansammlungen.

© FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
 

Die Kärntner Wirte beschweren sich über die aktuelle Skihütten-Corona-Regelung. Demnach dürfen Kärntner Almhütten, die "nicht über eine öffentliche Straße mit dem Auto erreichbar sind", keinen Abhol- bzw. Take-away-Verkauf anbieten, was wiederum dazu führt, dass die geöffneten Gastronomiebetriebe bei den Talstationen und Parkplätzen zum Teil überlaufen sind. "Es staut sich. Wartezeiten von bis zu einer Stunde für Speisen zum Mitnehmen sind keine Seltenheit", sagt Georg Mathiesl, Hüttenwirt auf der Turrach ("AlmZeit") und Sprecher der rund 400 Kärntner Hüttenwirte in der Wirtschaftskammer. „Die Situation ist  widersinnig. Mit dieser Verordnung werden Menschenansammlungen geradezu provoziert. Dabei will man ja gerade die Zusammenrottungen vermeiden. Es sollte doch gelten: Je mehr Platz, desto weniger Ansteckung.“

Kommentare (10)
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Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Immer das gleiche Theater, 80 % Umsatz kassieren, keinen Wareneinsatz
usw., dann noch vieleicht einen guten Strassenverkauf, den Wirten ist
nicht mehr zu helfen ! Einfach zu und Schluß mit Lustig !

Luger13
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Der Grund für....

....die angeblich willkürliche Behandlung der Skihütten untereinander ist der, dass nur bei an einer auf einer Straße erreichbaren Hütte die Exekutive die jederzeite Möglichkeit hat, die für die Take-away-Gastronomie geltenden Regeln auch zu überprüfen. Also keine Willkür !

CloneOne
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Wo bleibt

die Klimaerwärmung wenn man sie braucht...
Reden von Ungleichbehandlung und dürfen während eines Lockdowns offen haben! Irgendwann ist Schluss mit lustig

elgrecco
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@CloneOne: Korrekt heißt es, ...

... die an öffentlichen Strassen dürfen Take-away anbieten, die anderen nicht!
Öffnen im Sinne von Essen & Trinken vorort (im oder vor dem Lokal im Gastgarten) ist ja sowieso (zumindest) bis 18.1.21 verboten!

joektn
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Die Lösung ist einfach

Einfach Skigebiete wieder schließen und schon gibt es kein Chaos und keine Beschwerden mehr. ;-)

Begl
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Anscheinend

Betreiben sie keinen Sport?

elgrecco
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@joektn: Super Vorschlag (y)

Am Besten wir machen alle Gastrobetriebe zu und leben vom Staat, oder joektn?

Manche machen sich das Leben echt einfach ... wenn sie nicht davon betroffen sind.

Solange alles im Freien passiert, geschieht infektionsbezogen nachweislich eh nichts. Wie sonst wäre im Sommer an den Seen soviel Tourismus mit maginalen Infektionsclustern möglich gewesen?
Der Tourismus ist auf jeden Fall nicht der Infektionstreiber ....

joektn
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Ähm

Die meisten Wirte die ich kenne und mit denen ich gesprochen habe, fahren mit Lockdown und Erstattung durch den Bund besser als wenn sie offen hätten. 80% vom Umsatz zu bekommen, ohne dass man Personal, Waren, Reinigung, Strom usw bezahlen muss sind schon eine Ansage und da ist die Rechnung dann nicht schwer. Davon kann man sonst nur träumen. Auch mein Betrieb ist vom Lockdown betroffen, aber es gibt so viele Förderung, Erstattungen usw, dass es sich trotzdem ganz gut leben lässt. Man darf sich halt vor etwas Bürokratie und Papierkram nicht fürchten.

RonaldMessics
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ich habe noch kein.....

...Chaos auf den Schipisten gesehen. Einzig blöde ist, dass man für die Versorgung von Kindern am Boden sitzen muss. Wieso man nicht im Freien im Umfeld der Nahrungsausgabe sitzen darf, das Entzieht sich meiner Logik. Aerosole im Freien sind nicht vergleichbar mit der Aerosolsituation in Räumen. Könnte dazu nicht einmal ein Aerosolexperte befragt werden?

Amadeus005
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Finde ich auch zach

Muss man halt ins Auto, oder gar nicht hingehen, wenn man mit den Möglichkeiten nicht zurecht kommt.