"Wunsch ans Christkind"Erst Mitte Jänner? Zeitpunkt für Neustart im Tourismus offen

Wenig Reiselust, Reisewarnungen und zu hohe Infektionszahlen: Hoteliers plädieren für eine Verlängerung der Lockdowns, um Rest der Saison zu retten.

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Große Fragezeichen rund ums Skifahren © Ktn Werbung
 

Ob Hotels und Pensionen tatsächlich am 7. Dezember wieder öffnen dürfen, ist höchst fraglich. Nicht allein wegen nach wie vor sehr hoher Infektionszahlen. Auch die Hoteliers selbst fürchten, ein zu frühes Öffnen vor bzw. zu Weihnachten könnte eine dritte Coronawelle im Jänner und damit ein vorzeitiges Ende der Saison auslösen: „Es gibt die strategisch-pragmatische Überlegung, ob ein Aufsperren zwischen 10. und 15. Jänner für Betriebe und Republik nicht das Beste wäre“, sagt etwa Sigismund Moerisch, Obmann der Kärntner Hotellerie. „Lieber in der Intensivphase zusperren, um den Rest der Saison zu retten.“

Kommentare (4)
hfg
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Und dann im Jännerloch aufsperren

Damit würden sich die Hotelbetriebe zu den Coronagewinnern dazugesellen. Aber wünschen darf man sich alles. Nur der Staat ist nicht das Christkind.

lieschenmueller
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nicht das Christkind der Staat

Und wäre er es? Müsste das Christkind dann irgendwann anfangen Geld zu drucken?

Wer von den Österreicherin weiß genau oder zumindest nur in die Richtung, wie diese enormen Summen finanziert werden sollen? Also beim wem und wo nähme Österreich diese Kredite auf, womit müssten sie abgesichert sein?

Ist keine Schande zuzugeben, dass man die Abläufe nicht weiß. Meine Wenigkeit hat z.B. keine Ahnung. Dass ich damit nicht allein bin, darauf wette ich.

hfg
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Grundsätzlich

Werden die Schulden langfristig (bis zu 100 Jahren) und ohne Zinsen gemacht. Die Schulden tilgen sich dann durch Wachstum und Inflation eigentlich von selbst. Das ist für Normalverbraucher unvorstellbar aber Staaten die zu diesen „ Konditionen“ Geld bekommen können das durchaus machen. Tilgung gibt es ohnehin keine.

hfg
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Der Wunsch ist verständlich für Hotels und Gastronomie

Wenn der Staat 80 % des Umsatzes zahlt und die Mitarbeiter zusätzlich noch extra durch die Kurzarbeit bezahlt werden. Zusätzlich floriert noch der Gassenverkauf.
Aber alle anderen Betriebe in den anderen Branchen und vor allem Zulieferer usw. gehen dann in den Konkurs.
So kann gutgemeinte Unterstützung zum Ruin vieler anderer Betriebe führen.
Dieser Wunsch darf nicht in Erfüllung gehen - vielmehr sollten Strategien zur Vermeidung von Ansteckungen, Ansammlungen usw. entwickelt und umgesetzt werden.