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Insolvenz und SanierungHerzog Kälte-Klima will unrentable Standorte schließen

Der Grazer Traditionsbetrieb Herzog Kälte-Klima befindet sich seit Montag in einem Sanierungsverfahren. Den Gläubigern wird eine 30-prozentige Quote angeboten. Unrentable Standorte sollen geschlossen werden.

Das neue, noch nicht ganz fertige Bürogebäude in Graz © Jürgen Fuchs
 

Jetzt ist es amtlich: Über den 1965 gegründeten Familienbetrieb Herzog Kälte-Klima aus Graz wurde am Montag - wie angekündigt - ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eröffnet, berichten die Gläubigerschutzverbände AKV, KSV1870 und Creditreform.

Kommentare (4)
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hansi01
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Man baut ein neues Bürogebäude und zahlt dafür nur 30%

...und wiedermal ein staatlich erlaubter Betrug welcher zur Wettbewerbsverzehrung führt. Dumm sind nur die Anständigen Unternehmer.

Carlo62
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Die Kredite für den Büroneubau...

...sind hypothekarisch besichert. Man muss nicht nur lesen können, sondern das Gelesene auch verstehen!

tenke
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Hypothekarisch besichert

schließt aber nicht aus, dass jetzt die Gläubiger für die Schuldentilgung herhalten müssen.

Carlo62
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@tenke

Lies auch Du zuerst einmal genau!
Hansi hat moniert, dass das neue Bürogebäude nun nur 30% kosten soll, weil den Rest die Gläubiger zahlen. Das stimmt nicht, weil die Banken diesen Kredit mit Pfandrechten abgesichert haben, was bei der Finanzierung von Immobilien ja ganz normal ist. Alle anderen Gläubiger, darunter auch Banken, verlieren 70%, das ist schon klar!