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Neue StrategieWie sich die Post neu sortiert

Die Post soll expandieren, viel digitaler und trotz explodierender Paketmengen mittelfristig CO2-frei werden. Post-Chef Georg Pölz verordnet dem Unternehmen eine neue Strategie, in der alle Schritte Nachhaltigkeitszielen untergeordnet werden.

Die Zustellung von Briefen und Paketen der Post soll komplett CO2-frei werden
Die Zustellung von Briefen und Paketen der Post soll komplett CO2-frei werden © Post
 

Allein das aktuelle Tagesgeschäft der Post wäre spannend genug: Auf der einen Seite sieht das an der Börse notierte Unternehmen gerade der größten Paketflut seiner Geschichte entgegen. Die Menge könnte auf bis zu eine Million Pakete am Tag ansteigen. "Weihnachten wird wie noch nie," erwartet Georg Pölzl. Zum Jahresende könnte die Post 150 Millionen Pakete geschupft haben. Darauf sei man vorbereitet - auch unter verschärften Lockdown-Bedingungen. Auf der anderen Seite dürfte die Corona-Pandemie die Gruppe richtig viel Geld kosten. Auf etwa 50 Millionen Euro schätzt Georg Pölzl den Schaden inklusive Geschäftsentgang durch Covid. So ist das Briefgeschäft eingeknickt. Der Start der neuen Bank 99 fiel mitten in den ersten Lockdown im April.

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