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Wirecard-Skandal Jan Marsalek war laut BVT keine "Vertrauensperson"

Deutsche Medien orten im Dunstkreis des Wirecard-Skandals eine "deutsch-österreichischen Spionageaffäre". Die zentrale Rolle dabei spielt der flüchtige Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek.

Jan Marsalek auf einem Fahndungsbild
Jan Marsalek auf einem Fahndungsbild © AP
 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) hat am Freitag dementiert, dass der gesuchte Wirecard-Manager Jan Marsalek ein Informant des BVT gewesen sein soll. Zuvor hatten Medien berichtet, dass dieser als "Vertrauensperson" geführt worden sei und Zugang zu streng geheimen Dokumenten gehabt haben könnte. Im Fall Marsalek könnten aufgrund laufender Ermittlungen aber keine weiteren Auskünfte erteilt werden, so das BVT in einer knappen Aussendung.

Zuvor hatte David Stögmüller, Wehrsprecher der Grünen und Mitglied im Ibiza-Untersuchungsausschuss Aufklärung im Unterausschuss des Innenausschusses zu den kolportierten Neuigkeiten gefordert: "Es müssen jetzt alle Karten auf den Tisch in der Causa Marsalek, damit endlich nachvollzogen werden kann, ob und zu welchen Informationen aus dem BVT, dem Innenministerium und des Landesverteidigungsministerium Jan Marsalek Zugang hatte."

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