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RLB-Chef Martin Schaller"Die Stimmung ist derzeit schlechter als die tatsächliche Lage"

Trotz Coronakrise erwartet Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank, 2021 nicht notwendigerweise eine große Pleitewelle. Der Skandal um die Commerzialbank schadet seiner Meinung nach dem gesamten Finanzplatz Österreich.

Martin Schaller
Martin Schaller © RLB/(c) KANIZAJ
 

Fast täglich sind Warnungen vor einer großen Pleitewelle im nächsten Jahr zu vernehmen, vor einer Zäsur und einem Tag der Wahrheit, wenn für viele Betriebe gestundete Steuern, Abgaben, aber auch Kredite wieder bedient werden müssen. Sehen Sie diese Gefahr ebenfalls?
MARTIN SCHALLER: Das ist jetzt immer wieder zu hören. Ich bin aber der Meinung, dass diese sogenannte Pleitewelle nicht notwendigerweise in diesem befürchteten Ausmaß kommen muss. Für einige wird es sicher schwieriger werden, aber ich glaube derzeit nicht, dass es eine so dramatische Zäsur sein wird. Wir beobachten, dass die Stimmung derzeit schlechter ist, als die tatsächliche Lage.

Kommentare (2)

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GanzObjektivGesehen
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Endlich wieder einer...

...der etwas Optimismus verbreitet.

Lodengrün
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Er spricht es aus

Ja, die Miesmacher haben es geschafft das die Stimmung so am Boden ist. Hat man gestern Nepp und Strache (gerade er macht sich wichtig) gehört, so würde man meinen das bis jetzt nur Vollidioten am Werk gewesen wären. Blümel sagt es richtig, mit deren Weg hätten wir Tausende zu beklagen. Ganz nach ihrem Motto: „weil wir für Euch sind“.