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Schärferen CO2-ZieleVW-Chef warnt vor größerem Stellenabbau

Volkswagen-Chef Herbert Diess: "Eine schnellere Transformation bedeutet auch, dass mehr Arbeitsplätze und ganze Firmen in bestimmten Bereichen unter Druck geraten oder verloren gehen."

Volkswagen-Chef Herbert Diess
Volkswagen-Chef Herbert Diess © APA/AFP/Tobias Schwarz
 

Volkswagen-Chef Herbert Diess warnt vor einem größeren Stellenabbau in der Autoindustrie bei einer Verschärfung der CO2-Richtlinien durch die EU-Kommission. "Eine schnellere Transformation bedeutet auch, dass mehr Arbeitsplätze und ganze Firmen in bestimmten Bereichen unter Druck geraten oder verloren gehen", sagte der Manager laut Vorausbericht der "Welt am Sonntag".

Für den Volkswagen-Konzern sei ein schnelleres Tempo zu einer CO2-neutralen Mobilität zu schaffen. "Ob es für die gesamte Branche machbar wäre, muss man diskutieren – mit den Zulieferern und der Politik." Der schnellere Wandel in der Autoindustrie könne aber nur gelingen, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffe. "So lange der Dieselpreis bei nur einem Euro pro Liter auf einem langjährigen Tiefpunkt liegt, wird das schwierig."

Teure Umstellung auf E-Autos

Die deutsche Autoindustrie steht unter großem Druck durch die kostspielige Umstellung auf Elektroautos und den Geschäftseinbruch in der Coronakrise. Nach einem am Mittwoch vorgestellten Plan der EU-Kommission muss sie den CO2-Ausstoß voraussichtlich noch stärker senken. So will die EU-Kommission im kommenden Jahr vorschlagen, die Emissionen bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2021 zu reduzieren statt der früher beschlossenen 37,5 Prozent. Die Präsidentin des Autobranchenverbandes VDA Hildegard Müller hatte kritisiert, die Ziele seien nur "äußerst dirigistisch" zu erreichen. Die EU müsse die sozialen Folgen des schärferen Kurses abschätzen, die Mitgliedstaaten müssten mehr tun zum Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur für Elektroautos.

Dagegen rechnet der Autoexperte des Center Automotive Research (CAR) Ferdinand Dudenhöffer damit, dass in der Industrie maximal 13.000 Stellen zusätzlich gestrichen würden, wie Berechnungen zeigen, die der "Welt am Sonntag" vorliegen. Er gehe davon aus, dass durch den Übergang zum Elektroauto insgesamt rund 100.000 Jobs bis 2030 in der Autoindustrie wegfallen werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

xandilus
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Kopf in den Sand, Egoismus

Wir werde nie und nimmer den Klimawandel und andere Killer aufhalten können, dazu ist sich (fast) jeder selbst zu nah. Mich wird das Thema nicht mehr auf eine solche Weise berühren, als daß ich _sehr_ viel weniger Lebensqualität als jetzt gerade wahrnehmen darf. Doch die nachfolgenden Generationen wird es umso mehr treffen. Hört sich natürlich nicht angenehm an, doch in ein paar hundert Jahren war es das wahrscheinlich mit der Menschheitsgeschichte. Dies möchte die Mehrheit nicht so drastisch wahrhaben, und gerade dies wird "unser" Untergang sein.

Mezgolits
17
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VW-Chef warnt vor größerem Stellenabbau

Vielen Dank - und ich warne den VW-Chef - vor der Weiterproduktion von
den unwirtschaftlichsten Kraftfahrzeugen = VW - hätte weiterhin - auch
wirtschaftliche KFZ produzieren sollen. Erfinder Mezgolits Draßburg

Amadeus005
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Entweder wird der Mobilitätsbedarf sinke

Oder die Menschen sind zu Alternativen gezwungen. Öffentlicher Verkehr ist eins davon.

fwf
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Öfii-Traum

Ein Träumer, der glaubt, dass der öffentliche Verkehr in jede Ecke des Landes kommen kann, so lange der Staat nicht bereit ist, die Kosten dafür wirklich zu übernehmen. Wie, wenn nicht mit dem eigenen Fahrzeug, soll ein Berufstätiger am Sonntag zur Arbeisstätte kommen, wenn an diesem Tag überhaupt kein Autobus fährt ? Und die Hoffnung auf Elektro-Autos ist ein Traumgebilde,wenn man die echten Studien über die Umweltfreundlichkeit dieser Fahrzeuge ernst nimmt. Nur Zufuß-Gehen oder mit dem Fahrrad ohne Akku zu reisen, ist wirklich umweltfreudlich. nur das wird nicht funktionieren.