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Preise steigen Teurere Kleidung und Mieten trieben Inflation im Juli auf 1,7 Prozent

Die Inflation in Österreich hat erneut angezogen. Noch keinen spürbaren Effekt brachte die teilweise Mehrwertsteuer-Senkung am 1. Juli.

Kleidung ist einer der zurzeit aktuellen Preistreiber
Kleidung ist einer der zurzeit aktuellen Preistreiber © stock.adobe.com
 

Teurere Kleidung sowie höhere Kosten für Wohnung, Wasser und Energie ließen die Inflationsrate auf 1,7 Prozent schnellen. Zusätzlich wirkten die Treibstoffpreise weniger preisdämpfend als zuletzt, gab die Statistik Austria am Mittwoch bekannt. Im Juni war die Teuerung noch bei 1,1 Prozent gelegen.

Die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie, Beherbergung, Kultur sowie Publikationen ab 1. Juli hatte keinen spürbaren Effekt auf die Entwicklung der Verbraucherpreise in diesen Bereichen, so die Statistikbehörde.

Der tägliche Einkauf verteuerte sich durchschnittlich um 3,9 Prozent und lag damit höher als die Gesamtinflation. Der wöchentliche Einkauf, der auch Sprit miteinberechnet, verbilligte sich im Jahresabstand um 1,0 Prozent.

Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug 1,8 Prozent und näherte sich damit der von der Europäischen Zentralbank (EZB) definierten Zielmarke von knapp unter 2 Prozent.

Kommentare (5)

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bam313
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Die Mietpreise werden noch viele auf die Straße befördern.

Das wird besonders lustig werden, weil wir dieses Szenario dann in der Mitte des Winters haben werden.
Und diesbezüglich wird auch nichts mit Stundungen laufen.
3 Monate nicht bezahlt und schwupp ist man draußen.

Und wie sollen Leute auch eine Wohnung um 800 € pro Monat mieten können, wenn sie gerade noch 1.000 € an Einnahmen haben werden.
Das wird der nächste Wahnsinn werden.
Es sind jetzt schon genügend Obdachlose in Graz unterwegs.
Sollte dieser Fall eintreten wird es ordentlich rascheln ...

melahide
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Ohne

leistbaren Wohnbau wird da auch nichts passieren. Die einen schlagen einen „Mietpreisdeckel“ vor, was dazu führt, dass Wohnungen gar nicht mehr angeboten werden. Andere sagen: „Bauen, Bauen, Bauen, mehr Angebot senkt den Preis“. Nur kaufen dann erst wieder Anleger die Wohnungen und lassen sie leer stehen.

Gemeinnütziger Wohnbau ohne Anleger (nur zur Eigennutzung) mit einer „guten Durchmischung“. Weil Gemeindewohnungen sorgen nicht dafür dass mehrere Gesellschaftsschichten nebeneinander wohnen. Und Privatvermietung treibt den Preis in die Höhe. Es will ja jemand was damit verdienen.

Und ob Instrumente wie Wohnbeihilfe, Mietpreisdeckel, Leerstandsabgabe die Probleme lösen, wenn es grundsätzlich genug Wohnraum gibt ...

melahide
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„Wenn

sich die Menschen die Miete für die Wohnung nicht leisten können, dann sollen sie sich halt ein Haus kaufen“ (Neoliberale Politik)

lenigsch
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Mehrwertsteuer

Wird auch keine Entlastung bringen für die KonsumentInnen. Sondern wenn der Steuersatz wieder normal ist werden die Preise erst recht steigen.

lucie24
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Das

befürchte ich auch.