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Epic Games zieht vor GerichtGigantenduell: Fortnite-Entwickler wehrt sich gegen Apples Rauswurf

Es ist ein Duell der Riesen, das die gesamte Spielelandschaft verändern könnte. Epic Games begehrt gegen Apple auf, weil der IT-Krösus zu hohe Abgaben im App Store verlange. Apple kontert mit einem Boykott.

Fortnite hat mehr als 350 Millionen registrierte Nutzer
Fortnite hat mehr als 350 Millionen registrierte Nutzer © Epic Games
 

Der "Fortnite"-Spielentwickler Epic Games zieht im schwelenden Streit mit Apple vor Gericht. Ein Richter solle Apple daran hindern, das Spiel "Fortnite" nachhaltig aus dem App-Store zu entfernen sowie Epic-Entwicklerkonten zu sperren, erklärte Epic-Games-Chef Timothy Sweeney in der Nacht zu Dienstag.

Apples Schritte machten es Millionen Spielern unmöglich, "Fortnite" weiter zu spielen, da sie sich keine Updates mehr herunterladen könnten. Das Überlebensspiel "Fortnite", bei dem man gegen Monster kämpft, hat etwa 350 Millionen registrierte Nutzer.

Apple will auch Entwickler-Konten sperren

Die beiden Konzerne streiten um die hohen Abgaben, die App-Macher an die großen Betriebssystem-Entwickler Apple und Google zahlen müssen, wenn sie im App-Store oder Google Play Store präsent sein wollen. Dies eskalierte, als Epic in die jüngste "Fortnite"-Spieleversion eine alternative Zahlvariante integrierte, um die Gebührenabgabe an Apple und Google zu umgehen. Daraufhin entfernte Apple das Spiel aus seinem App-Store, worauf Epic mit mehreren Klagen gegen die Zahlungspolitik von Apple antwortete.

Gleichzeitig, auch ein Zeichen, dass der Konzern den Schritt gut überlegte, stellte Epic ein Video vor, das im Stil an einen legendären Apple-Werbespot erinnern soll.

Epic zufolge droht der iPhone-Konzern nun auch damit, alle Entwickler-Konten von Epic Games zu sperren, was weitreichende Folgen für das Geschäft hätte. Denn Epic verkauft auch die Spieleentwickler-Plattform Unreal Engine, die anderen Spieleentwicklern bei der 3D-Gestaltung hilft. Unreal Engine wird in zahlreichen Spielen verwendet und auf diverse Betriebssysteme und Spielkonsolen übertragen.

Apple erklärte, der Streit lasse sich schnell beilegen. Epic müsse lediglich ein Update hochladen, in dem Nutzer den Apple-Richtlinien zustimmen.

Kommentare (2)

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FlohMani
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4
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Ist mir.....

....sowas von Wurst 😁

homerjsimpson
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9
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Weil Ihnen nicht 30% aller Einnahmen abgezogen werden.....

...sonst wäre es Ihnen wohl nicht "wurst". Die Fast-Monopole von Apple und Google sind aber durchaus global gefährlich.