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Frage & AntwortDas neue Netz wird ausgerollt: Ist 5G wirklich gefährlich?

Der Mobilfunkstandard 5G schürt Hoffnungen wie Ängste, Mobilfunker investieren in diesen Tagen Millionen in neue Frequenzen. Über eine Technologie zwischen Vision und Wissenslücke.

© Aliaksandr Marko - stock.adobe.com
 

1. Wodurch unterscheidet sich der Standard 5G eigentlich von Vorgängertechnologien?
„Die neue Technik ist eine Evolution der bestehenden“, erklärt Helmut Paulitsch vom Institut für Hochfrequenztechnik an der TU Graz. Es gebe „neue Übertragungstechniken, Übertragungsverfahren und Codierungsverfahren“, künftig würde durch die Nutzung neuer Frequenzbänder zudem „mehr Bandbreite“ zur Verfügung stehen. Daten werden schneller übertragen, die Reaktionszeit der Netze verringert sich. Im städtischen Bereich wird 5G mehr – und kleinere – Sendestationen mit sich bringen. Dort wird dann auf hohen Frequenzen mit geringer Reichweite, dafür zielgerichteter gesendet.

Kommentare (11)
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beneathome
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Übermacht der Telekom Lobby

Es gibt auch keinen Beweis, dass die zunehmende Dichte der Sender und damit zunehmende Dosis an Strahlung keine lang- und mittelfristigen Auswirkungen hat. Aber dafür gibt es ja politisch keine Forderung, weil die Lobby dies ausgeschlossen hat und heute kein Politiker dagegen sein kann. Und die paar Experten, die aufbegehren, gehen im Grundrauschen unter. Jedenfalls lassen sich damit keine Wähler mobilisieren.
Und ein paar Krebskranke wird die Gesellschaft schon verschmerzen. Wenn 5G aber wirklich umgesetzt wird, wie manche sich das heute ausmalen, dann ist Covid 19 ein Klacks. Krebs ist dann nur ein physisches Teilphänomen.

beneathome
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Übermacht der Telekom Lobby

Es gibt auch keinen Beweis, dass die zunehmende Dichte der Sender und damit zunehmende Dosis an Strahlung keine lang- und mittelfristigen Auswirkungen hat. Aber dafür gibt es ja politisch keine Forderung, weil die Lobby dies ausgeschlossen hat und heute kein Politiker dagegen sein kann. Und die paar Experten, die aufbegehren, gehen im Grundrauschen unter. Jedenfalls lassen sich damit keine Wähler mobilisieren.
Und ein paar Krebskranke wird die Gesellschaft schon verschmerzen. Wenn 5G aber wirklich umgesetzt wird, wie manche sich das heute ausmalen, dann ist Covid 19 ein Klacks. Krebs ist dann nur ein physisches Teilphänomen.

Amadeus005
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Beim Digitalfernsehen hat es auch niemand gestört als das Protokoll anders wurde

Wo ist der Unterschied? Ach ja, der Konsument hat keinen Sender, sondern nur einen Empfänger im Haus. Wer 5G, 4G, ... nicht will kauft sich halt kein Handy und schon ist es wie beim Fernsehen. Zumindest annähernd. 5G nutzt ja sogar die alten Fernsehfrequenzen.

Aleksandar
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Interessant

In manchen Ländern ist's verboten, weil man einfach nicht wirklich weiß, ob Gefahr oder nicht.
Wunderschön, jedenfalls, werden die Städte, verziert mit einer Unzahl an formschönen Masten. Man jubelt ja jetzt schon auf, wenn man die ästhetisch gelungenen Antennen auf Dächern sieht.

Plantago
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Wozu "alle 100 Meter" einen Handyturm für 5G-Technologie,

wenn man Glasfaserkabel verlegen kann?

Plantago
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Sorry, die existenziellen Probleme der Mobilfunk-Nomaden

waren mir nicht bewusst. Für diese müssen wir selbstverständlich unsere Landschaft flächendeckend verbauen.

Amadeus005
3
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Vielleicht weil man nicht ran kommt

Sie können ja regelmäßig an Häusern anklopfen, ob sie anstecken dürfen? Oder freie LAN-Dosen an der Außenwand?

scionescio
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@Plantago: und wie willst du mobile Devices mit einem Glasfaserkabel versorgen?

Besonders lustig stelle ich mir das bei den irgendwann autonom fahrenden Autos vor ... für jeden eine eigene 500km Glasfaserkabeltrommel?

Carlo62
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@scio

Der Plantago hat zu Hause ja auch ein WLAN-Kabel 😂

scionescio
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@Carl62: aber das WLAN Kabel ist sicher gut verlegt ...

😉

gm72
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Aus Kostengründen...

...denn sie müssten ja für das Glasfasernetz erneut aufgraben. Das ist wesentlich teurer als die Funkmasken hin zu setzen, welche quasi "nur" eine Stromversorgung benötigen.