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550 Stellen bei Voestalpine gestrichenWeiterer schwerer Schlag nach dem ATB-Schock

Globale Verwerfungen, regionale Folgen: Die Krise führt in vielen Betrieben zu Personalabbau im großen Stil. Die Voestalpine wird leider nicht das letzte Beispiel dafür bleiben.

Auch ATB baut zahlreiche Stellen ab. © 
 

Ob Swarovski in Wattens, MAN in Steyr, der drohende Kahlschlag bei ATB in Spielberg oder der – nun auch in Zahlen gegossene – Abbau von bis zu 550 Arbeitsplätzen bei der Voestalpine. Die vergangenen Tage hielten zahlreiche Hiobsbotschaften bereit. Die Coronakrise hat ganze Geschäftsmodelle ins Wanken gebracht und hinterlässt tiefe Furchen. Und überall dort, wo bereits davor Probleme virulent waren, wurde die Pandemie auch zum wirtschaftlichen Brandbeschleuniger.
Das zeigt sich am Beispiel der Voestalpine. Die nun vom Stellenabbau betroffenen Segmente, die Produktion von Nahtlosrohren für die Öl- und Gasindustrie sowie die Fertigung von Hightech-Luftfahrtkomponenten, standen schon länger unter Druck. Die seit Jahren niedrigen Ölpreise haben Investitionen in diesem Bereich weltweit eingebremst. Die Coronakrise, die nun den globalen Ölriesen teils zweistellige Milliardenverluste einbrockt, hat die Lage weiter verschärft.

Kommentare (6)

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hutchi65
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Vorstand

Die 550 Mitarbeiter sind egal, wichtig ist dass bei den sechs Vorständen die Gagen nicht gekürzt werden müssen!!!

Stratusin
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Zeit für die Unternehmen umzudenken,

sie müssen in Zukunftstechnologien investieren. Und nicht in Technologie zur Ölgewinnung, z.B. Wie heißt es doch, das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer. Damit es in Ö bleibt, muß umgedacht werden. Nicht Jammern sondern handeln.

SoundofThunder
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Es ist zu befürchten dass das nur der Anfang ist.

Koste es was es wolle.😏 War da was? Wo ist denn die schnelle unbürokratische Hilfe? Sogar die Arbeitgeber lässt diese Regierung in Stich.

maexx558
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ja wo ist er jetzt unser Messias

Wir danken ihm dafür, dass er die Wirtschaft wegen einer Grippe an die Wand fährt!

zweigerl
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Unsinn zum Quadrat

Unsinn zum Quadrat, die Strukturkrise zu personalisieren! Kurz ist vermutlich nicht der Schuldige, dass sich jetzt die globale Industriegesellschaft sukzessive von diesem Planeten verabschieden muss. Auch Trump wird daran nichts mehr ändern. Sollen sie doch am Mars weitermachen. Aufatmen: 30 000 Flugzeuge weniger, und die hemmungslose Verfeuerung jahrtausendelang gewachsener Erdressourcen findet ein Ende.

pescador
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Wissen sie eigentlich, welchen Unsinn sie hier schreiben?