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Ministerin GewesslerBahntrasse im Zentralraum: „Neue Studie ist Basis für Entscheidungen“

In der Frage um eine Bahn-Gütertrasse im Zentralraum setzt Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf eine neue Verkehrsstudie, die 2023 fertiggestellt wird.

Gewessler im Lakesidepark Klagenfurt: „Arbeiten mit Hochdruck“ © Raunig
 

Die Koralmbahn soll Ende 2025 in Betrieb gehen – hält dieser mehrfach verschobene Termin nun auf jeden Fall?
LEONORE GEWESSLER: Die Koralmbahn ist eine unserer ganz, ganz wichtigen Verbindungen, ein Schlüsselprojekt. Dieser Termin hält.

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dude
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Ein Wahnsinn!

Da wird eine moderne Hochleistungsbahn geplant, mit modernstem Schallschutz sowie Nieder- und Unterflurtrassen, durch dünnst besiedelte Regionen und diese Bahn endet in Klagenfurt Hbf! Die Strecke durch Klagenfurt, entlang des Wörthersees, durch Villach, durch das Kurzentrum Warmbad bis zum int. Güterverteilerzentrum Fürnitz wird über die alte k&k-Südbahntrasse aus dem Jahre 1857 geführt!
Aber die Hauptsache ist, es werden seit 25 Jahren Studien erstellt, mit denen wahrscheinlich das Ministerium oder die ÖBB Zentrale austapeziert werden. Die nächste Studie sollte bis 2023 fertig sein...
Unfaßbar diese Ignoranz gegenüber der Bevölkerung!

HerbertStoeckl
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Das Interview

vermittelt mir den Eindruck eines Gestammels.
Es wird bald Obsolet sein.
Die Grüne Regierungsbeteiligung hat ein Ablaufdatum.

Natürlich weiß sie schon jetzt über die Trasse bescheid.
Es gibt nicht viele Varianten. Entweder Wörthersee oder Rosental.
Es wird Rosental werden. Dort sind die wenigsten Wähler und vor allem Rote, dass bundespolitisch ausschlaggebend ist.

Luger13
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Warum man ...

für eine Studie über gegenwärtige ( bekannte ) und zukünftige ( abschätzbare ) Verkehrsströme 2 1/2 bis 3 1/2 Jahre braucht , wäre wohl eine naheliegende Frage an die - überhaupt sehr vage gebliebene - Ministerin gewesen!

archiv
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Eine weitere Beruhigungspille für die Anrainer an der Trasse bis 2023 ....

... und dann?

Amadeus005
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Die Anrainer ...

... sollten einfach die Zeit nutzen und nachdenken, wieso sie sich entschieden haben so nah an der Bahn zu sein. Leiser waren die Züge früher auch nicht.
Und die paar, die Häuser oder Grundstücke aus der Familie haben, die schon vor 150 Jahren waren, da könnte man sich was einfallen lassen. Das sind keine 1000 Menschen in Kärnten.

dude
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Sie haben den Ernst der Lage offensichtlich nicht begriffen, Amadeus!

Dabei geht's ja nicht um die paar unmittelbaren Eisenbahn-Nachbarn, die entweder erst kurzzeitig da leben, oder auch schon seit mehreren Generationen! Es geht darum, dass eine Gütertransitroute durch die am dichtest besiedelte Region Kärntens führt und das auf der alten K&K Südbahn-Trasse, die vor mehr als 160 Jahren errichtet wurde! Jetzt fahren knapp 200 Züge täglich durch, davon 2/3 Güterzüge, die bis zu 600 Tonnen schwer sind. Nach Öffnung des Koralm- und des Semmeringtunnels werden es weitaus mehr sein und das Gewicht der Güterzüge kann sich dann - aufgrund des nicht mehr vorhandenen Berges - auf 2.000 Tonnen pro Zug erhöhen!
Der Irrsinn an dieser Planung ist, dass die moderne Hochleistungsbahn exakt bis Klagenfurt Hauptbahnhof errichtet wird und der Gütertransport bis Fürnitz auf dieser antiken Trasse durch die Stadtzentren von Klagenfurt und Villach und entlang des Wörtherseeufers geführt wird!
Wer darin kein Problem sieht, muß schon sehr vorbohrt, oder sehr, sehr ÖBB-affin sein!