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CoronakriseIV-Chef Springer: Fällt die Watte, schlägt Stunde der Wahrheit

IV-Präsident Timo Springer warnt vor reflexhafter Schließung von Schulen und Kindergärten: „Brauchen mehr Hausverstand.“

Kärntens Industrie zeigt sich mit Flaggschiffen wie Flex „resilient“, meint Springer
Kärntens Industrie zeigt sich mit Flaggschiffen wie Flex „resilient“, meint Springer © Köstinger
 

Wie schwer die Coronakrise die Kärntner Industrie tatsächlich treffen wird, ist unklar – „die Folgen werden wir wohl erst im vierten Quartal 2020 und im ersten Quartal 2021 sehen“, sagt Timo Springer, Präsident der Kärntner Industriellenvereinigung (IV). „Noch sind wir in Watte gehüllt.“ Kreditstundungen und -garantien sowie Kurzarbeit würden vor einem tieferen Fall der Betriebe schützen. „Wenn das aufhört, kommt die Stunde der Wahrheit“, warnt Springer. Nach Ablauf der Kurzarbeit seien daher „Nachzieheffekte bei Kündigungen in der Industrie nicht auszuschließen“. Er hoffe, dass die Betriebe ihre Fachkräfte halten werden. Vor einer Insolvenzwelle fürchte sich die Kärntner Industrie nicht, man sei „resilient“.

Kommentare (1)

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pehe99
1
5
Lesenswert?

Trump lässt grüssen...

„auch wenn die Zahlen dramatisch nach oben schießen sollten“ = Todesfälle, .... man sollte schon auch die..ähh, den Mut haben die Dinge beim Namen zu nennen und nicht abstrakt von "Zahlen" sprechen....