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Leitartikel Beim Datenschutz trägt jeder Verantwortung

Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte der Bürger gegenüber datenhungriger Konzerne. Doch Datenschutz ist nur so stark wie der eigene Umgang mit sensiblen Informationen.

 

Persönliche Daten werden gerne als das „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Dass das keine Übertreibung ist, zeigen Umsätze und Gewinne von Internetgiganten wie Google oder Facebook.

Kommentare (1)

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scionescio
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Viele Menschen verstehen einfach nicht, dass sie sich für einen kleinen (oft nur vermeintlichen) Vorteil, einem hohem Risiko aussetzen, wenn sie sich im Internet völlig preisgeben.
Das fängt bei der Jobsuche an, wo der Personaler bei Facebook mehr herausliest als aus dem CV und wird bei Versicherungstarifen aufhöhren: Bild von einem rotem Auto auf Insta (Rot steht für dynamisch und damit für mehr Risiko durch Schnellfahren), Foto vom Tauchurlaub auf FB (Risikosportart mit ein bisschen Nervenkitzel -> nimmt wahrscheinlich auch mehr Risiko im Straßenverkehr und dadurch höheres Unfallrisiko), kleiner Tweet über ein gutes Weinlokal (Trinkt gerne Alkohol -> höheres Risiko ...) etc. - künftig werden Versicherung diese Informationen gezielt mit geeigneter Software auserten (zum Teil passiert das schon heute) und plötzlich ist der eigeneVersicherungstarif um 20% höher als beim Nachbarn ... ein Wechsel der Versicherung bringt nichts, weil alle Versicherungen die gleiche Auswertungssoftware benützen und beschweren kann man sich beim Salzamt - für die Versicherung bringt es in Summe einen höheren Gewinn und der Einzelne bleibt auf der Strecke.
Es gibt unzählige Beispiele dieser Art und je mehr man davon versteht, desto mehr lässt man die Finger von FB & Co!