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Staatsanwalt am ZugKriminalfall Lagerhaus: Bayern greifen jetzt durch

Möglicher Betrugsfall im Bereich der Baustoffe bei der Lagerhaus WHG wird jetzt zum Fall für Staatsanwalt und Steuerfahnder. Neue Geschäftsführung soll in Kürze bestimmt werden.

Lagerhaus Klagenfurt Suedring
Die Zentrale der Lagerhaus WHG in Klagenfurt ist Schauplatz eines Kriminalfalls. Zuerst wurde intern ermittelt, jetzt der Staatsanwalt eingeschaltet © Lagerhaus
 

Unruhe herrscht seit Wochen bei der Lagerhaus WHG – mit 523 Millionen Euro Umsatzerlösen 2018, 40 Lagerhäusern in Kärnten und knapp 70 in Tirol sowie rund knapp 1300 Beschäftigten für österreichische Verhältnisse ein Riese in der Agrarbranche. Das Unternehmen ist in den Geschäftsfeldern Agrar, Baustoffe, Technik, Energie sowie Haus- und Gartenmärkte aktiv. Die Lagerhaus WHG mit Zentrale in Klagenfurt ist seit der 1990er-Jahre im mehrheitlichen Besitz der deutschen BayWa mit Sitz in München (17 Milliarden Euro Umsatz). Knapp 49 Prozent gehören der Kärntner Raiffeisen Landesbank sowie 40 örtlichen Genossenschaften in Kärnten und Tirol. Ein solide gebautes Unternehmen mit zuletzt rund acht Millionen Euro Jahresgewinn, das offenbar zum Schauplatz eines Kriminalfalls wurde. Nun liegen die Nerven blank.

Kommentare (1)

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Landbomeranze
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9
Lesenswert?

Das glaubt dem Lutz aber niemand, dass

Mitarbeiter nicht unter Druck gesetzt wurden. Unter der Hand wird anderes kolportiert. Soll aber nicht heißen, dass offensichtlich höchst gefinkeltes kriminelles Verhalten zu entschuldigen ist. Aber beises sind unterschiedliche Paar Schuhe.