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Rechnungshof prüfteTeurer Kärntner Strom: Einheitlicher Österreich-Tarif soll Abhilfe schaffen

Landesrechnungshof unterzog die Kärnten Netz-Gesellschaft der Kelag einer Prüfung und sieht einige Spar-Potenziale.

Monteure der KNG © KK
 

Die Aufregung war über die Parteigrenzen hinweg groß, als 2019 eine saftige Erhöhung der Netzgebühr für Strombezieher im Netz der Kärnten Netz GmbH (KNG) – eine hundertprozentige Kelag-Tochter – schlagend wurde. Die Netztarife in den Bereichen Kärnten und Klagenfurt stiegen von 2018 auf 2019 um 7 bzw. 8,1 Prozent, im Österreichschnitt sanken sie um 1,3 Prozent. Die Opposition schäumte über diesen "Strompreiswucher“. Tatsächlich legt aber nicht der Netzbetreiber den jeweiligen Tarif fest, den jeder Strombezieher, unabhängig von der Gesellschaft, die den Strom liefert, zu zahlen hat, sondern die Regulatoren der E-Control.

Kommentare (1)

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Robinhood
6
18
Lesenswert?

Verschleierung

Die E- Control kann oder will die Kärnten Netz nicht genauer prüfen und dient nur als Schutzbehauptung, dass sie die Netztarife vorgibt. Fakt ist, das die Kärnten Netz als Tochter der Kelag zu viele und zu teure Mitarbeiter hat.
Laut Kreditauskunft für 2019 sind hier ca 635 Mitarbeiter angestellt, was einen Personalaufwand von 74,2 Mio€ verursacht. Damit pro Kopf bemerkenswerte ca 117.000€ bedeutet. Nachdem wir Stromkunden über die Netzkosten das bezahlen, kann man das auch sozialisiert bezeichnen.