AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Kucherhof-ArealErste Einblicke: In Klagenfurt entsteht ein neues Stadtviertel

Günther Kollitsch und Peter Jaritz präsentierten ihre Pläne für die Bebauung der zentrumsnahen Kucherhofgründe. 100 Millionen werden bis 2025 investert.

Ausschnitt des Bebauungsprojektes "Ringquartier" © Gernot Gleiss/KK
 

Die Verwertung von 22.000 Quadratmeter Bauland mitten in Klagenfurt rückte am Mittwoch einen großen Schritt näher: Die Pläne für die Verbauung des Kucherhof-Areals zwischen St. Veiter Ring und Krassnigstraße, das die Landwirtschaftskammer vor gut zwei Jahren an die Bauentwickler Günther Kollitsch und Peter Jaritz (Wohnwelt Immobilien) verkaufte, steht seit heute fest: Auf rund 23.000 Quadratmeter Bruttowohnfläche entstehen 240 Wohneinheiten für rund 450 Bewohner, weitere 19.400 Quadratmeter sind für Büro- und Gewerbeflächen vorgesehen. Dazu kommt eine öffentliche Tiefgarage mit 190 Stellplätzen auf zwei Decks. Das bestehende Kucherhof-Gebäude wird abgerissen.

Kommentare (6)

Kommentieren
EMDELC
9
4
Lesenswert?

die nächste vertane Chance

Leider ist in der Architektur Schönheit schon lange kein Faktor mehr. Produziert wird Einheitsbrei des Typs sozialister Bruderländer. Und das an allen Enden und Lücken Klagenfurts. Unsere wohlverdienenden Bauträger schaffen es ungeniert der Stadt den Stempel der Häßlichkeit aufzudrücken. Manchmal denke ich mir, es reicht offensichtlich in Schwarz gekleidet zu sein um als Architekt zu gelten. Oder ist das die Trauerkleidung ob der Vielzahl erbrochener baulichen Zumutungen?

Antworten
onyx
1
2
Lesenswert?

Ungleichheit

Das Konzept ist gut und modern (Grünflächen, kein Wohnghetto). Mich stört bloß, dass Baugrund in lukrativer Lage so ziemlich ausnahmslos privaten Bauträgern überlassen wird, die naturgemäß nur teure, für viele Bewohner nicht leidtragenden, Eigentumswohnungen errichten.
von einer sozialen Durchmischung gehe ich bei diesem Wohnprojekt jedenfalls nicht aus.

Antworten
qualtinger
9
12
Lesenswert?

Sehr viel Bürofläche - wofür ?

Homeoffice wird boomen und viele Unternehmen werden Corona bedauerlicherweise nicht überstehen.

Antworten
leli
2
11
Lesenswert?

Radweg

Noch etwas: vielleicht kann man dann den radweg wenigstens verbreitern.

Antworten
leli
23
14
Lesenswert?

Stadtentwicklung?

Was heisst hier stadtentwicklung. Da wird einfach grund verbaut. Was wird übrigens mit der auf diesen gründen liegenden alten historischen bausubstanz?
Alles nix wert? Hauptsache hoch hinaus und pseudomodern. Hoffentlich wirds nicht so hässlich wie das neue hotel am ring.

Antworten
eko
3
5
Lesenswert?

Verbaut?

Wenn man liest, dass von 2,7 ha nur ⅓, das sind 9000 m2 verbaut werden, ist es schon eine Topleistung des Architekturbüros Wetschko, eine Nutzfläche von mehr als 50000 m2 für Wohnungen und Büros vorzusehen. Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass an der Oberfläche keine Autos verkehren!!!
Gratulation zum Projekt👍👍👍

Antworten