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Polz-Söhne übernehmenNur zwei Monate nach Verkauf: Weingut Polz wieder in Familienhand

Nur zwei Monate nach dem Verkauf an einen Wiener Investor holten sich die Söhne von Erich Polz den renommierten steirischen Weinbaubetrieb zurück.

Orchestriert wird der Betrieb künftig von Erich Polz, der zu den aufstrebendsten jungen österreichischen Dirigenten zählt
Orchestriert wird der Betrieb künftig von Erich Polz, der zu den aufstrebendsten jungen österreichischen Dirigenten zählt © Photowerk/Werner Kmetitsch
 

Das Weingut Polz ist wieder in Familienhand. Nur zwei Monate nach dem Verkauf an einen Wiener Investor holten sich die Söhne von Erich Polz den renommierten steirischen Weinbaubetrieb zurück.
Der Eigentümerwechsel in einem der bekanntesten und besten Weinbaubetriebe Österreichs war ein Paukenschlag in der heimischen Weinszene. Im Februar hatte der Wiener Immobilieninvestor Thomas Levenitschnig (52) über seine Obskon Beteiligungsverwaltungs GmbH die Anteile an den Unternehmungen der Brüder Erich und Walter Polz erworben, zu denen neben dem Weingut auch das luxuriöse Hotel Gut Pössnitzberg und die Vinofaktur in Vogau zählte. Allerdings hatte sich die Familie Polz vertraglich ein Rückkaufrecht des Weinguts einräumen lassen.
Eine Option, die überraschend schnell gezogen wurde.

Kommentare (7)

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alwin
1
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Interessante

Variante einer Betriebsübernahme innerhalb der Familie. Gibt es dadurch Vorteile gegenüber konventioneller Übergaben?

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Christian67
5
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seltsame Familienbande...

dem Finanzminister hat's aber sicher gefreut :-)

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stadtkater
0
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Und auch

die Anwälte!

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MoritzderKater
4
32
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Irgendwie eigenartig.....

...... zwei Monate hat es *nur* gedauert, bis die Eigentumsverhältnisse so klar waren, dass wieder (fast?) alles in Familienbesitz ist.
Und der *alte* Erich hatte nicht so viel Vertrauen in seine Söhne gesetzt, dass der Verkauf unnötig gewesen wäre.

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robertrr
1
57
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Interessante Vorgehensweise

Was da wohl dahinter steckt?

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Eowyn1812W
1
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Es gibt viele Möglichkeiten

z. B. Stiller Ausgleich, Machtkampf in der Familie und der Finanzminister hat sicher kein Geld gesehen

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rkg800
3
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Natürlich nur eine Vermutung

aber wirkt fast so, als hätten sich die Jungen die Führung über Umwege geholt! Vielleicht wollten die „alten“ nicht übergeben... Ist in Familienbetrieben ja nicht so selten...

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