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Tiefster Stand seit 1970er JahrenSchweizer Automarkt bricht völlig ein: -67 Prozent

Weniger als 10.000 Neuzulassungen: Branche befürchtet, dass Rückgang nicht mehr aufzuholen ist.

Auch der Genfer Autosalon (hier Archivbild/2019) musste heuer abgesagt werden © (c) oliver wolf foto gmbh
 

Die Coronavirus-Pandemie stürzt die Schweizer Automobilbranche in eine tiefe Krise. Die Anzahl neu zugelassener Autos ist laut Auto-Schweiz im April auf den tiefsten Stand seit der Ölkrise in den 1970er Jahren gesunken. Seither habe es keinen Kalendermonat gegeben, in dem in der Schweiz weniger als 10.000 Neuzulassungen registriert wurden seien, teilte der Branchenverband am Sonntag mit.

Konkret seien im April mit 9.382 neuen Fahrzeugen 67,2 Prozent weniger frisch zugelassene Personenwagen auf den Straßen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein unterwegs gewesen als im Vorjahresmonat. Der kumulierte Rückgang seit Jahresbeginn liege damit bei 35,6 Prozent.

Waren es in den ersten vier Monaten 2019 noch 100.685 Neuzulassungen, so betrug dieser Wert im laufenden Jahr lediglich 64.834. Seit Beginn der Schließung durch die Behörden seien damit an einem durchschnittlichen Arbeitstag rund 800 Autos weniger zugelassen worden als üblich.

Wenig Hoffnung gebe es auch für den Rest des Jahres. Auto-Schweiz revidiert die Prognose für die Zulassung neuer Personenwagen im Jahr 2020 auf 240.000 Fahrzeuge. Dies entspräche einem Rückgang zum Vorjahr von rund 23 Prozent und würde das schlechteste Auto-Jahr seit viereinhalb Jahrzehnten markieren.

Kommentare (3)

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Amadeus005
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3
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Auto ist ja eh ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert

CoVID-19 hat es nur leicht beschleunigt

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Miraculix11
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8
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Du hast wohl noch nie am Land gewohnt

Oder glaubst dort kann man in die U-Bahn einsteigen?

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100Hallo
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4
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Auto

Die Grünen wollen ja das Auto von der Strasse haben, aber die Steuergelder wollen sie schon.

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