Keine Kündigungen, keine Kurzarbeit, keine Mittel aus dem Hilfspaket, dafür viel Arbeit. Kleinunternehmer Hannes Ertl, Chef einer Lkw-Werkstätte in Sebersdorf, könnte nicht klagen – wäre da nicht der Einberufungsbefehl für einen seiner zwei Mitarbeiter: Der muss sich am 4. Mai zum Dienst beim Bundesheer melden und fällt für drei Monate aus.
Fachkraft wird abgezogen
Einberufungsbefehl: Unternehmer ärgert sich über das Bundesheer
Hannes Ertl ist Chef einer kleinen Lkw-Werkstatt im oststeirischen Sebersdorf und für die kommenden Wochen voll ausgelastet - doch ausgerechnet jetzt muss er eine seiner zwei wichtigen Fachkräfte abgeben, das Heer hat den 30-Jährigen zum Milizdienst einberufen. Der Unternehmer ärgert sich - und das Verteidigungsministerium erklärt, warum es für ihn keine Ausnahme machen kann.
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