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Wirtschaftliche EntwicklungenÖlpreis steigt rasant, Massenkündigung bei Lauda untersagt

+++Wiener Börse legt zu+++USA planen Zölle gegen Saudi Arabien+++Space X verbietet Video-Plattform Zoom+++Deutschland will Milliardenhilfen in EU über ESM+++Unfallversicherung im Homeoffice+++Insolvenzen ausgesetzt+++British Airways stellt 28.000 Mitarbeiter frei+++

 
  • Ölpreis springt um 16 Prozent in die Höhe
  • Keine Delogierungen bei Mietrückstand
  • Wiener Börse im Plus
  • USA wollen Zölle gegen Saudi Arabien
  • Härtefallfonds für Bauern ausgeweitet
  • Unfallversicherung auch im Homeoffice
  • Insolvenzen für Kapitalgesellschaften ausgesetzt
  • USA: 6,65 Millionen neuen Arbeitslose binnen einer Woche

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Die wirtschaftliche Lage am Donnerstag

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21.32 Uhr: Die Fluggesellschaft British Airways stellt wegen der Coronakrise 28.000 Mitarbeiter vorübergehend frei. Wie die Gewerkschaft Unite am Donnerstag mitteilte, entspricht dies 60 Prozent der gesamten Belegschaft. Kündigungen soll es demnach nicht geben.

21.28 Uhr: Der von der Coronakrise hart getroffene deutsche Sportartikelhersteller Adidas benötigt frische Liquidität. Adidas werde Kredite brauchen, aber keine direkte Staatshilfe, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Angaben zur Höhe der Kredite wollte sie nicht machen.

21.00 Uhr: Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat der Massenkündigung der Ryanair-Tochter Laudamotion eine Absage erteilt. Das gaben der Betriebsrat sowie die Gewerkschaft vida am Donnerstagabend unter Berufung auf den entsprechenden AMS-Bescheid bekannt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

17.30 Uhr: Die Lufthansa stellt den Flugbetrieb von Germanwings infrage. Warum? Das lesen Sie hier.

17:10 Uhr: Der US-Ölpreis ist am Donnerstag förmlich explodiert und steuert auf den höchsten Tageszuwachs aller Zeiten zu. Die Gründe dafür lesen Sie hier.

16:25 Uhr: Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa verhandelt nach Informationen von Insidern mit der deutschen Regierung nicht nur über Notkredite, sondern auch über eine Staatsbeteiligung. Es gehe um einige Milliarden Euro, sagten mehrere Personen mit Kenntnis des Vorgangs der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Beteiligt an den Gesprächen sei auf Bankenseite unter anderem die Deutsche Bank.

16:15 Uhr: Eine neuer Rekord bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe haben die New Yorker Leitindizes am Donnerstag kurz nach Handelsauftakt in die Verlustzone gedrückt. Gegen 15.55 Uhr gab der Dow Jones Industrial Average Index um 0,92 Prozent auf 20.751,45 Punkte nach.

Der S&P-500 Index fiel um 0,50 Prozent auf 2.458,12 Einheiten und für den Leitindex der Technologiebörse Nasdaq Composite ging es um 0,54 Prozent auf 7.321,07 Zähler abwärts.

16:00 Uhr: Ein "solidarisches Zeichen" inmitten der Coronavirus-Krise will die Brau Union Österreich setzen. Die zum holländischen Heineken-Konzern gehörenden Brauer erlassen den Gastronomen, die Eigengaststätten des Unternehmens betreiben, von Mitte März bis vorläufig Ende April die Miete und Pacht, wie die Brau Union am Donnerstag mitteilte.

15:50 Uhr: Der US-Flugzeugbauer Boeing legt angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise ein Abfertigungsprogramm auf. Das kündigte Boeing-Chef David Calhoun am Donnerstag in einer Mitteilung an die Belegschaft an.

Mitarbeiter sollten mittels des Pakets dazu ermutigt werden, den Konzern freiwillig zu verlassen. Damit solle die "Notwendigkeit" anderer Maßnahmen zur Reduzierung der Beschäftigtenzahl vermieden werden. Näheres werde in drei bis vier Wochen mitgeteilt.

15:30 Uhr: Die Regierung plant ein Hilfspaket für die Medien. Rund 12 Millionen Euro sollen als Druckkostenförderung an die Tageszeitungen gehen. Insgesamt 17 Millionen Euro gibt es außerdem für den Rundfunk, davon 15 Millionen für den Privatrundfunk und zwei Millionen Euro für den nichtkommerziellen Rundfunk. Das Paket soll am Freitag im Nationalrat beschlossen werden.

15:10 Uhr: Die AUA stellt ihren Flugbetrieb um zwei Wochen länger ein, als bisher angekündigt. Die Flugzeuge sollen bis 3. Mai am Boden bleiben, nicht nur bis zum 19. April, teilte die Lufthansa-Tochter am Donnerstag mit. Auslöser für die Entscheidung sei die absehbare Verlängerung von weltweiten Einreisebeschränkungen. Die AUA halte sich für einen langsamen Neustart bereit.

14:50 Uhr: In der Coronavirus-Krise schnellen die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA auf historische Höchstwerte. In der vergangenen Woche stellten 6,65 Millionen Amerikaner einen entsprechenden Erstantrag, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Analysten hatten lediglich mit 3,5 Millionen Anträgen gerechnet. In der Woche zuvor war bereits mit knapp 3,3 Millionen Anträgen der bisherige Höchststand von 1982 überboten worden.

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14:20 Uhr: Im Schatten der Coronavirus-Krise nehmen kriminelle Aktivitäten auf den Finanzmärkten stark zu. Bereits bekannte Betrugsmaschen wie CEO-Fraud, Phishing, Penny-Stock-Pushing und Kreditvorschüsse treten "in neuer Verpackung" auf, warnte die Finanzmarktaufsichtsbehörde am Donnerstag. "Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist meist auch nicht wahr", so die FMA-Vorstände Helmut Ettl und Eduard Müller.

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14:05 Uhr: Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk appelliert an die Kommunen, geplante Auftragsprojekte bereits jetzt zu vergeben. "Viele Gebäude stehen jetzt leer und die Zeit für Sanierung und Instandhaltung könnte nun sinnvoll genützt werden", so Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster.

14:00 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi setzt zur Sanierung der deutschen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof des Österreichers Rene Benko auf eine enge Einbindung der Beschäftigten. Ein erfolgreiches Unternehmen könne nur entstehen, wenn die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft beteiligt würden, erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Donnerstag.

13:35 Uhr: Die neuesten gesetzlichen Maßnahmen in der Coronakrise ändern auch die Insolvenzordnung. Die Insolvenzantragspflicht bei einer Überschuldung wird für Kapitalgesellschaften, also Unternehmen bei denen niemand persönlich haftet, vorübergehend ausgesetzt. Die Überschuldung darf erst nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes und vor dem 30. Juni eintreten. Im genannten Zeitraum sind Insolvenzverfahren auf Gläubigerantrag auch nicht zu eröffnen.

13:30 Uhr: Die Forstwirtschaft sieht 1.200 Betriebe mit rund 26.000 Mitarbeitern durch die Coronavirus-Krise bedroht. Grund sind Einbrüche in den Export- und Absatzmärkten, fehlende grenznahe Schlüsselarbeitskräfte, Einschränkungen beim Gütertransport von Holzprodukten und damit verbundene Produktionsrückgänge, wie der Holzindustrie-Fachverband in der WKÖ mitteilte. Die Branche ruft nach Unterstützung.

13:20 Uhr: Die schwedische Modekette H&M spricht wegen der anhaltenden Coronakrise mit ihren Mitarbeitern in mehreren Ländern über mögliche Kurzarbeit. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus habe eine außergewöhnliche Situation geschaffen, die die H&M-Gruppe zu mehreren schwierigen Beschlüssen zwinge, teilte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

13:15 Uhr: Die Coronaviruskrise ist längst auch zum Geschäft für Anwälte geworden. Der Verbraucherschutzverein (VSV) von Peter Kolba brachte bei der Innsbrucker Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung wegen hinausgezögerter Hotel- und Pistensperren in Tirol ein und vertritt Geschädigte. Auf der anderen Seite bemüht sich der Prozessfinanzierer Advofin um betroffene Tourismusbetriebe. Wegen der Schließung von Hotels und Seilbahnen kämpften derzeit viele Tourismusbetriebe ums Überleben.

12:50 Uhr: Die Coronavirus-Epidemie hat dem Tourismus in Venedig einen beispiellosen Schlag versetzt. 98 Prozent aller Hotels der Lagune und auf dem Festland sind geschlossen. Von den 3.150 in der Region Venetien sind knapp mehr als 20 offen, klagte der Präsident des venezianischen Hotelierverbands "Federalberghi Veneto", Marco Michielli.

12:40 Uhr: Der von der Regierung vorgesehene Mietenaufschub und Delogierungsstopp für Private sorgt beim Österreichischen Eigentümer- und Vermieterverband für Kritik und einen offenen Brief an Justizministerin Alma Zadic (Grüne). Dadurch würden mehr als 500.000 private Vermieter in eine existenzgefährdende Situation gebracht, heißt es in einem Brief von Verbands-Präsident Günter Moser.

12:30 Uhr: Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer schafft nun auch in Europa Produktionsmöglichkeiten für den Wirkstoff Chloroquin im möglichen Kampf gegen Covid-19. Bayer-Chef Werner Baumann kündigte am Donnerstag im Interview mit dem "Handelsblatt" an, dass Produktionsanlagen auch in Europa für die Herstellung des Medikaments Resochin mit dem Wirkstoff Chloroquin angepasst werden sollen. Bisher wird das Mittel, das Bayer in der Krise kostenlos an Regierungen spenden will, nur an einem Standort in Pakistan hergestellt.

12:20 Uhr: Seit dem Coronavirus bedingten "Lockdown" sind in Österreich 23.000 Einzelhandelsgeschäfte zu. Der dadurch entstandene Umsatzausfall geht mittlerweile in die Milliarden. Eine Abfederung durch Online-Geschäfte gelingt nur teilweise. Bei mehr als der Hälfte der Klein- und Mittelbetriebe im Handel reichen die verfügbaren liquiden Mittel nur für höchstens einen Monat, ergab eine Erhebung der KMU Forschung Austria.

12:10 Uhr: Die geplanten europäischen Hilfen für Kurzarbeiter sollen einem Entwurf der EU-Kommission zufolge in Form von Krediten an die EU-Staaten fließen. Eine Summe von bis zu 100 Milliarden Euro soll demnach durch Garantien von 25 Milliarden Euro aus den Mitgliedsstaaten abgesichert werden. Den Entwurf für das von Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigte Instrument "Sure" veröffentlichte das Portal "Politico" am Donnerstag.

11:50 Uhr: AK-Arbeitsrechtsexperte Philipp Brokes hat am Donnerstag in einem Interview mit dem Ö1-"Morgenjournal" einige Rechtsfragen zur immer stärker eingesetzten Kurzarbeit beantwortet. Eine der wichtigsten Botschaften: Als in Kurzarbeit befindlicher Angestellter kann man durchaus auch eine Nebenbeschäftigung eingehen. Wichtig sei es aber, sehr flexible kurzfristige Kündigungszeiten zu vereinbaren.

11:30 Uhr: Das Magna-Werk in Slowenien wird laut Medienberichten den Betrieb, der vor zwei Wochen wegen des Coronavirus vorläufig eingestellt wurde, vorerst noch nicht aufnehmen. Die rund 200 Beschäftigten bleiben bis auf weiteres zu Hause, hieß es aus Unternehmen laut Nachrichtenagentur STA. Die Lackiererei sollte den Betrieb nach ursprünglichen Plänen wieder Anfang April aufnehmen.

11:05 Uhr: Einkommensschwache Haushalte können sich in Österreich von den Ökostromförderkosten befreien lassen. Mit Ende 2019 haben das 130.091 Haushalte getan, etwas weniger als Ende 2018 (130.933). "Hier ist noch viel Luft nach oben", so E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer am Donnerstag. Nicht einmal die Hälfte jener, die sich befreien lassen könnte, tue es. Rund 300.000 Haushalte wären berechtigt.

10:55 Uhr: Arbeitnehmer sind künftig auch im Home-Office unfallversichert. Das wird mit dem dritten Gesetzespaket zur Corona-Krise, das am Freitag vom Nationalrat beschlossen wird, klargestellt. Die Regelung gilt rückwirkend mit 11. März. Änderungen werden auch bei der Alkoholsteuer vorgenommen. Für die Herstellung von Biozidprodukten und vergleichbaren Desinfektionsmittel kann bis 31. August ein Antrag auf Steuervergütung gestellt werden.

10:25 Uhr: Die amerikanische Notenbank Fed stemmt sich mit weiteren Maßnahmen gegen die Corona-Krise. Wie die Fed am späten Mittwochabend mitteilte, wird eine wichtige Verschuldungsregel für große US-Banken übergangsweise gelockert. Demnach zählen US-Staatsanleihen nicht mehr zu den Vermögensgegenständen, die die großen Banken mit Kapital unterlegen müssen. Die Lockerung soll ein Jahr Bestand haben und werde den Kapitalbedarf der Banken um rechnerisch zwei Prozent verringern.

10:05 Uhr: Beim börsennotierten Cateringunternehmen Do&Co wurden 650 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, 150 gekündigt, sagte Firmenchef Attila Dogudan in "Österreich". Eine Garantie auf Wiedereinstellung könne niemand geben, "aber ich wäre blöd, wenn ich dann auf bewährte Arbeitskräfte verzichten würde, wenn's wieder losgeht", so Dogudan.

09:30 Uhr: Die Wiener Börse hat am Donnerstag den Handel klar im Plus aufgenommen. Der österreichische Leitindex ATX steigerte sich bis 9.15 Uhr um 1,58 Prozent bzw. 30,74 Einheiten auf 1.976,93 Punkte. Auch das europäische Börsenumfeld zeigte sich überwiegend mit positiven Vorzeichen. Erneut schwache Vorgaben von der Wall Street wurden somit in den Hintergrund gedrängt.

09:20 Uhr: Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) plädiert im Kampf gegen die Corona-Krise einem Bericht zufolge für europäische Hilfsmaßnahmen von mindestens 200 Milliarden Euro. Er werbe für Kredite des Euro-Rettungsfonds (ESM) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie für eine neue Arbeitslosenrückversicherung, die Kurzarbeit finanzieren solle, berichtete das "Handelsblatt".

08:30 Uhr: Der US-Präsident Donald Trump will sich einer Zeitung zufolge am Freitag mit den Chefs führender Öl-Konzerne treffen und dabei auch etwaige Zölle gegen Saudi-Arabien besprechen. Bei dem Gespräch im Weißen Haus würden unter anderem Vertreter von Exxon Mobil, Chevron und Occidental Petroleum erwartet, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch ohne genaue Quellenangabe.

06:00 Uhr: Wer aufgrund der Corona-Krise von Kurzarbeit oder Jobverlust betroffen ist und deshalb die Miete nicht mehr bezahlen kann, muss keine Delogierung oder Vertragskündigung befürchten, geht aus dem dritten Corona-Paket hervor, das am Freitag vom Nationalrat verabschiedet werden soll.

"Wohnen ist ein Grundrecht. Das gilt umso mehr in Krisenzeiten. Wir lassen es nicht zu, dass jemand vor die Türe gesetzt wird", sagte Justizministerin Alma Zadic (Grüne).

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05:00 Uhr: Auch der Härtefallfonds für Bauern wird ausgeweitet. Mit Start der zweiten Phase mit Mitte April werden auch Mehrfachversicherte und Nebenerwerbsbetriebe miteingeschlossen. Auch werden zusätzlich zu bisherigen Maßnahmen Betriebe und mit bis zu neun Arbeitskräften und einem Umsatz bis zu 2 Mio. unterstützt, kündigte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) gegenüber der APA an.

04:30 Uhr: British Airways wird einem Medienbericht zufolge voraussichtlich eine Beurlaubung von etwa 36.000 Mitarbeitern ankündigen. Die Fluggesellschaft habe eine umfassende Vereinbarung mit der Gewerkschaft Unite getroffen, die die Aussetzung von 80 Prozent der Arbeitsplätze, umfasse, berichtet BBC News.

04:00 Uhr: Bei der Streichung von Flügen wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Ausstellung eines Gutscheins anstelle einer Rückerstattung nach Angaben der EU-Kommission nur dann zulässig, wenn der Kunde dieser Lösung zustimmt. Wenn der Kunde einen Gutschein oder eine Umbuchung ablehne, müsse das Unternehmen den Reisepreis erstatten, sagte EU-Verkehrskommissarin Adina Valean der Zeitung "Die Welt".

03:30 Uhr: Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seinen Mitarbeitern die Verwendung der Videokonferenz-App Zoom unter Hinweis auf "erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsbedenken" verboten. In einer E-Mail vom 28. März teilte SpaceX laut der Nachrichtenagentur Reuters den Mitarbeitern mit, dass der Zugriff auf Zoom mit sofortiger Wirkung deaktiviert sei.

00:30 Uhr: Der Vorstand der Vapiano SE hat am Dienstag entschieden, beim zuständigen Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit zu stellen. Es werde noch geprüft, ob auch Insolvenzanträge für Tochtergesellschaften der Vapiano-Gruppe gestellt werden müssen, teilte die deutsche Restaurantkette in einer Aussendung mit.

00:00 Uhr: Der deutsche Autohersteller Volkswagen verlängert den Produktionsstopp in seinem US-Werk in Chattanooga wegen der Coronavirus-Epidemie bis zum 12. April. Die Fertigung dort wurde am 21. März heruntergefahren. Am Mittwoch hatten Verkaufszahlen für März einen dramatischen Absatzeinbruch in den USA gezeigt.

Kommentare (4)

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kairos55
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Hausverstand im Expertenrat

Wir brauchen Ökonomen mit Hausverstand im Expertenrat". Maßvolles Aufsperren der Kleinst- und Kleinbetriebe zur Chancengleichheit gegenüber Hofer, Billa und Konsorten unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen und zwar sofort!
Fazit: Intelligente, flexible sowie individuelle Lösungen braucht das Land und zwar von "Unten" gestaltet.
PS: Mir scheint auch, dass das große Potential der Intelligenz vor Ort von "Zentral" allmählich vor die Säue geworfen wird.
Pardon ....

GustavoGans
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Aufsperren der Kleinstbetriebe wohl nicht so gut

Aus meiner Sicht ist es am besten so:
Kleine Selbstständige bekommen die Lohnzahlungen ihrer Mitarbeiter ersetzt (Kurzarbeit). Kleine Selbstständige müssen keine Miete zahlen (da sie behördliche nicht aufsperren dürfen). Für kleine Selbstständiger werden die Kreditzahlungen ausgesetzt. Und kleine Selbstständige erhalten vom Staat einen Grundlohn.
Nur so kommen alle kleinen Firmen gut über die Runde. Also quasi ein Einfrieren aller Ausgaben.
Was würde passieren, wenn die kleinen Firmen jetzt aufsperren müssten/dürften?
Sie müssten dann alle Kosten selbst tragen bei vermutlich wenigen Einnahmen. Eine Insolvenz wäre dann bei vielen wohl unumgänglich. Nicht bei allen, aber doch bei vielen.

glashaus
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Chancenvorteil

wo bleiben endlich die Beschränkungen für die Lebensmittelketten. Wie kann es sein das Interspar Freitag und Samstag eine Bieraktion durchführen darf und dort sich hunderte Käufer versammeln. Derartige Geldgier gehört rigeros gestoppt oder gnadenlos auf aller Auflagen kontrolliert. Es geht anscheinend nur über Verbote, die Manager sin dazu von sich aus nicht bereit.

Sehel1
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24
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Sollen

wir lieber das Bier verschütten? Haben sie eine Ahnung wie es zur Zeit in den Brauereien aussieht?
Wenn alle Bars und Restaurants geschlossen haben, keine Veranstaltungen sind wird kaum Umsatz gemacht. Bier ist auch nicht ewig haltbar. Über gerechtere Verteilung von Entschädigungen sollte noch diskutiert werden.