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Falls Kurzarbeit scheitertLauda hat 550 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet

Da die Führung der Laudamotion den Betriebsrat nicht akzeptiert, wird versucht individuelle Kurzarbeits-Vereinbarungen zu treffen. Für den Fall, dass das nicht klappt, wurden alle Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet.

Symbolbild
Symbolbild © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die Ryanair-Tochter Laudamotion hat ihre 550 Mitarbeiter vorsorglich beim AMS zur Kündigung angemeldet, bestätigte eine Sprecherin einen Bericht von "Austrian Aviation Net". Allerdings hoffe man weiter, dass die Gewerkschaft der auf individueller Basis mit den Mitarbeitern vereinbarten Kurzarbeit zustimmt, so die Sprecherin zur APA.

Laudamotion sei zuversichtlich, dass die Zustimmung zur Kurzarbeit rechtzeitig erfolge, sodass die Kündigungen nicht schlagend werden. Hintergrund des Problems ist ein Streit zwischen Laudamotion und seinem Betriebsrat. Aus Unternehmenssicht ist der Betriebsrat nicht rechtsgültig zustande gekommen und darf daher nicht die Interessen der Mitarbeiter vertreten. Die Gewerkschaft unterstützt hingegen den Betriebsrat und hält die Kündigung der Betriebsratschefin für unwirksam.

Individuelle Vereinbarungen

Unternehmen mit Betriebsrat müssen Kurzarbeit über diesen beantragen, Unternehmen ohne Betriebsrat können Kurzarbeit in individuellen Vereinbarungen mit den einzelnen Mitarbeitern auf den Weg bringen. Laudamotion hat nach eigenen Angaben mit rund 95 Prozent der Belegschaft individuelle Kurzarbeitsvereinbarungen geschlossen, die Wirtschaftskammer hat diesen zugestimmt, die Bestätigung der Gewerkschaft steht aber noch aus.

Kommentare (1)

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Helmut67
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Lesenswert?

Lauda

Die Firma ohne Betriebsrat. Jetzt auf einmal brauchen die Chefs einen?Wenn es um das liebe Geld geht!Vorher die Menschen ausbeuten und so billig wie möglich mit Einzelverträgen anstellen. Das der Gewinn maximiert wird. Rayn Air Boss jammert ja auch schon. Der hat ja nix zum verschenken. Ich fliege nie mit billig Flieger.