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Für den Tourismus"Wir brauchen nach der Krise einen Marshallplan"

Kärntens Hotelbetriebe planen die Wiedereröffnung in Szenarien. An ein schnelles Hochfahren der Häuser glaubt keiner. Fest steht: Geld für Investitionen fehlt. Und Insolvenzen sind unvermeidlich

© Gröger
 

Der Tourismus ist eine wirtschaftliche Paradedisziplin in Kärnten. Eine, die binnen weniger Tage eine Vollbremsung hinlegen musste. Die Bremsspur ist unterschiedlich lang: Sigismund Moerisch, der Fachgruppenobmann der Kärntner Hoteliers in der Wirtschaftskammer, hätte seinen Betrieb am Millstätter See ohnehin Mitte März bis Ostern zugesperrt. Viele Betriebe in Skigebieten sind hingegen um einen Monat umgefallen. Und Ganzjahresbetriebe wie der Hochschober auf der Turracher Höhe mussten über Nacht ein volles Haus schließen. „Wir befinden uns in der Phase nach dem Schock“, sagt Hotelchefin Karin Leeb. Weitere 6000 Nächtigungen waren fix gebucht, Vollauslastung. „Ein massiver Einbruch.“

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