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Hilfe für Betriebe„Binnen einer Woche stehen alle Instrumente zur Verfügung“

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die Notwendigkeit schneller Hilfe in noch nie da gewesenen Zeiten.

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Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Der mit vier Milliarden dotierte Hilfsfonds soll rasch und unbürokratisch helfen. Bis wann werden alle Maßnahmen verfügbar sein?
MARGARETE SCHRAMBÖCK: Wir haben Maßnahmen, die hohe Geschwindigkeit erfordern, beispielsweise die neue Form der Kurzarbeit, hier kann man sich bereits ab Montag an das Arbeitsmarktservice wenden. Da müssen wir ganz, ganz schnell sein. Auch die Garantien, das sind bestehende, gut erprobte Modelle, da braucht es jetzt die Zuteilung der Töpfe, aber die aws oder die ÖHT nehmen hier schon jetzt alle Anträge entgegen. Insgesamt wird also ein Sicherheitsnetz aufgebaut, das sich aus einer Kombination verschiedener Maßnahmen für alle Betriebsgrößen zusammensetzt.

Kommentare (1)

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paddington1
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Schon jetzt Personalmangel

Um den durch diese Maßnahmen drohenden Ansturm zu bewältigen, sollte eine sofortige Aufstockung des AMS-Personals angedacht werden. Auch in diesem Bereich kam es in den letzten Jahren zu einem gravierenden Personalabbau. Dh. Man kann jetzt zwar von seiten der Regierung Maßnahmen setzen, aber es wird dem AMS an Personal fehlen, um diese umzusetzen. Gleiches gilt übrigens auch für den Bereich der Sozialversicherungen. Auch hier hat man immer wieder Personalabbau gefordert. Genau dieses Personal fehlt nun bei der Bearbeitung der Krankenstandsmeldungen und der Krankengeldauszahlung (das das alles rein elektronisch funktioniert ist leider nur ein schönes Märchen). Wer jetzt über all diese Dinge klagt, kann sich gerne fragen, ob er nicht in der Vergangenheit all diese Berufsgruppen als überbesetzt angesehen hat. Sparen am falschen Platz fällt eben oft genau jenen auf den Kopf, die jahrelang für die Aushungerung funktionierender Systeme plädiert haben.

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