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Gas Connect AustriaVerbund will Gas-Pipeline der OMV kaufen

Die OMV will aus dem grenzübergreifenden Gas-Pipeline-Geschäft aussteigen. Der Verbund prüft den Kauf der Anteile.

Im Bezirk Völkermarkt betreibt die Gasconnect beispielsweise einen Gasverdichter
Im Bezirk Völkermarkt betreibt die Gasconnect beispielsweise einen Gasverdichter © Markus Traussnig
 

Der Verbund prüft wirtschaftlich und strategisch einen möglichen Erwerb des 51-Prozent-Anteils der OMV am Gas-Pipeline-Betreiber Gas Connect Austria GmbH, wie der Verbund am Donnerstag mitteilte. Die beiden Unternehmen hätten Exklusivität vereinbart.

Die OMV möchte "mit dieser möglichen Veräußerung ihrer Strategie folgend aus dem regulierten Gastransportgeschäft aussteigen und ein aktives Portfoliomanagement betreiben, um weiterhin profitabel zu wachsen", wie die OMV mitteilte. Gleichzeitig werde die OMV weiterhin in der internationalen Gaslogistik, im Gasspeichergeschäft sowie im Gas Supply & Trading Geschäft aktiv sein.

Grenzübergang

Die Gas Connect Austria (GCA) gehört zu 51 Prozent der OMV. Die andere knappe Hälfte (49 Prozent) hält die AS Gasinfrastruktur GmbH., in der sowohl der deutsche Allianz-Konzern zu 60 Prozent und die italienische SNAM (40 Prozent) vertreten sind.

Die Gas Connect Austria ist für die Errichtung und den Betrieb von Erdgas-Hochdruckleitungen in Österreich sowie für die Vermarktung und Bereitstellung von Transportkapazitäten an den Grenzübergangspunkten, sogenannten Entry- und Exit-Kapazitäten, und von Transportkapazitäten für im Inland benötigtes Erdgas zuständig.

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