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DieselskandalVergleich von Republik mit VW sorgt für Aufregung

"Ein ungeheuerlicher Skandal: Die Republik schaut, dass sie ihre Schäfchen ins Trockene bringt und lässt die hunderttausenden österreichischen VW-Kunden umfassend im Regen stehen", so Verbraucherschützer.

© APA/AFP/Thomas Kienzle
 

Der Vergleich zwischen VW und der Republik Österreich im Dieselskandal hat am Wochenende für Aufregung gesorgt. "Das ist ein ungeheuerlicher Skandal: Die Republik schaut, dass sie ihre Schäfchen ins Trockene bringt und lässt die hunderttausenden österreichischen VW-Kunden umfassend im Regen stehen", kritisierte der Verbraucherschützer Peter Kolba in einer Aussendung.

Der deutsche Volkswagen-Konzern betonte, dass die Fälle nicht vergleichbar seien. "Die Porsche Bank AG sowie die Porsche Austria GmbH & Co OG und die Republik Österreich haben unpräjudiziell und ausdrücklich ohne jegliches Anerkenntnis einen Vergleich zur Diesel Thematik EA 189 abgeschlossen. Der Vergleich hat keine Auswirkungen auf andere anhängige Verfahren", erklärte das Unternehmen.

Höchstgerichtliche Entscheidungen zum Dieselabgasskandal gibt es bis dato weder in Österreich noch in Deutschland. VW versucht, strittige Fälle zu vergleichen, bevor sie beim Obersten Gerichtshof landen. Der Konzern zahlt - wie an die Republik - Schadenersatz und vereinbart mit den Klägern Stillschweigen.

Kommentare (5)

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Kristianjarnig
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Neben dem erbärmlichen Vorgehen unserer lieben Republik(was nun wirklich keine große Überraschung ist)....

....wundert mich viel mehr wie sich VW Kunden trotzdem treu zu diesem Konzern verhalten der sie bereits einmal nicht ganz richtig behandelt hat(mir liegt ein anderes Wort auf der Zunge) und weiter dort Fahrzeuge ordern.

Würde ich nie machen. Wobei es für mich einfach ist weil VW nie Autos gebaut hat die mich interessiert hätten. Spätestens seit dem Dieselskandal sollte das für viele gelten was komischerweise aber nicht der Fall ist.

Komische Welt in der wir heutzutage leben. So etwas hätten sich Kunden früher einfach nicht gefallen lassen.

Komisch das die EU nicht eingreift. Wobei anderererseits - Lobbying hat seit der EU erst richtig viel zuspruch erhalten. Man muß nur die richtigen Leute in Brüssel kennen und alles wird gut(zumindest für Firmen). Der Privatmann kann sehen wo er bleibt. Und wir stehen hier erst am Anfang von dem was alles möglich sein wird.

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jaenner61
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da gibt es doch so etwas das sich GLEICHHEITSSATZ nennt

aus wikipedia entliehen:
Als Gleichheitsprinzip bezeichnet man den naturrechtlichen Grundsatz, alle Menschen gleich zu behandeln, wenn eine Ungleichbehandlung sich nicht durch einen sachlichen Grund rechtfertigen lässt. Auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaften ist der Gleichheitssatz in den Art. 18 Abs.
jetzt frage ich mich: welcher sachliche grund rechtferigt, dass die republik entschädigt wird, und das gemeine fußvolk (also wir alle) sollen auf dem schaden sitzen bleiben 😡

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Miraculix11
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Naja, wenn die Republik keine echte Regierung hat

sondern eine die nur verwaltet kommt das eben dabei raus.

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Mezgolits
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... kommt das eben dabei raus.

Glauben Sie, mit einer "echten Regierung",
wäre etwas anderes rausgekommen? - Ich
meine: Die Hersteller haben betrogen - die
Käufer oder Käuferinnen wollten angeben
und jetzt haben sie halt einen größeren
Wertverlust = der Preis für Angeberei.
Erfinder Stefan Mezgolits Draßburg

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Mezgolits
29
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"Das ist ein ungeheuerlicher Skandal:"

Für mich aber nicht, weil nur unwirtschaftliche
Autos - noch unwirtschaftlicher geworden sind.
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder

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