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In VorarlbergBrau Union übernimmt Mehrheit Brauerei Fohrenburg

Brau Union übernimmt Mehrheit der Anteile an der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg vom Fruchtsafthersteller Rauch. Anteile werden damit auf 74 Prozent erhöht, Zustimmung der Kartellbehörde liegt noch nicht vor.

© Fohrenburg
 

Die zum niederländischen Heineken-Konzern gehörende Brau Union AG aus Linz übernimmt die Mehrheit der Anteile an der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg vom Fruchtsafthersteller Rauch. Wolfgang Sila, geschäftsführender Miteigentümer der Brauerei Fohrenburg, bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht von ORF Radio Vorarlberg. Zum Kaufpreis gab es keine Angaben.

Die Brau Union hält seit mehreren Jahren einen Anteil von elf Prozent an der Fohrenburg Beteiligungs-AG und wird diesen nun - die Zustimmung der Kartellbehörde vorausgesetzt - auf 74 Prozent erhöhen. Die restlichen 26 Prozent bleiben größtenteils bei Rauch, bei Sila und im Streubesitz. Keiner der verbliebenen Aktionäre verfügt für sich allein über eine Sperrminorität.

Das Unternehmen

Die Brau Union Österreich AG wies für 2018 Umsatzerlöse von 755 Millionen Euro aus

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Linz war 1998 durch die Fusion von Österreichische Brau AG und Steirerbrau entstanden.

Seit 2003 gehört der österreichische Marktführer mit 2500 Mitarbeitern, 13 Biermarken und acht Brauereien zu Heineken, dem zweitgrößten Bierkonzern der Welt.

100 Biersorten hat die Brau Union im Angebot. Zu den 13 Marken zählen u. a. Puntigamer, Gösser, Reininghaus, Schladminger, Zipfer, Wieselburger, Schwechater, Villacher.

Der Jahresausstoß der acht Brauereien liegt bei fünf Millionen Hektolitern. Es werden 2500 Mitarbeiter beschäftigt.

Marke und Standort bleiben erhalten

Wirtschaftlich von Bedeutung sei, dass mit der Brau Union neue Kundengruppen im süddeutschen Raum erschlossen werden können und dadurch der Produktionsstandort in Bludenz weiter gestärkt werden könne, so Sila gegenüber der wirtschaftspresseagentur.com. Der Standort bleibe vollumfänglich erhalten, ebenso die Marke Fohrenburg als "Ländle-Bier". Der Personalstand könnte sich seiner Ansicht nach durch die engere Zusammenarbeit mit der Brau Union in den kommenden Jahren sogar steigern. Derzeit laufen Gespräche über die Abfüllung des Brau-Union-Biermischgetränkes "Gösser Radler" für den deutschen Markt in Bludenz, eine Entscheidung könnte bald fallen. Dafür könnte auch die Einführung einer zweiten Schicht nötig werden.

Kommentare (1)

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jun
1
1
Lesenswert?

Schade

Schade , jetzt kannst dieses Bier auch nicht mehr trinken......

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