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Gewerkschaft erhöht DruckBetriebsversammlungen bei Spar, Billa & Co. geplant

Vor der dritten Verhandlungsrunde zum Handels-KV erhöht die Gewerkschaft den Druck und holt Beschlüsse für mehr als 200 Betriebsversammlungen ein.

Anita Palkovich und Martin Müllauer verhandeln für die Arbeitnehmer
Anita Palkovich und Martin Müllauer verhandeln für die Arbeitnehmer © APA/Georg Hochmuth
 

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Feilschen um einen Kollektivvertrag (KV) für die Handelsangestellten schaltet die Gewerkschaft wieder einen Gang höher. Sollten am morgigen Dienstag weiterhin keine konstruktiven Verhandlungen auf Augenhöhe möglich sein, werde es zu Betriebsversammlungen kommen, kündigte die Gewerkschaft an. Entsprechende Beschlüsse holten sich die Arbeitnehmervertreter bereits.

Bisher seien über 200 Versammlungen vereinbart worden, unter anderem bei Lidl, Billa, Interspar, DM, Primark, Morawa, Transgourmet, Sports Direct und Mercedes-Benz. "Wir erwarten am kommenden Dienstag endlich ein faires Angebot der Arbeitgeber und stehen für einen Neustart der Verhandlungen in einem konstruktiven Klima bereit", sagte der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereichs Handel, Martin Müllauer, laut einer Aussendung vom Montag.

Betriebsrätekonferenzen

Vergangene Woche fanden in ganz Österreich Betriebsrätekonferenzen statt, an denen sich laut Gewerkschaftsangaben 400 Betriebsräte aus dem Handel beteiligten. "Die Verärgerung über Stil, Wortwahl und die respektlose Verhandlungsführung der Arbeitgeber ist groß", so die KV-Verhandlerin der GPA-djp, Anita Palkovich.

Die Arbeitgeberseite bietet eine Gehaltserhöhung von 1,9 Prozent für alle Handelsangestellten sowie eine Steigerung der Lehrlingsentschädigungen von 4,54 bis 9,75 Prozent. Die Gewerkschaft forderte ein Gehaltsplus von durchschnittlich 4,4 Prozent, drei Freizeittage und 130 Euro Schulstartgeld für Lehrlinge.

Kommentare (2)

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melahide
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3
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Handel

verdient sowieso schon am wenigsten. Sie schließen auch jedes Jahr schlechter ab. Die Klufft wird jedes Jahr größer. Und dann aufregen dass es ein Mangelberuf ist, weil keiner mehr darin arbeiten will ...

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joe1406
0
5
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Spar Arbeitsplätze mit Österreich drin

Aber was die Mitarbeiter verdienen bringt den Konzern um. Ironie aus.

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