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InterviewFrutura-Gründer: "Ich hatte wirklich absolut nichts"

Er begann als Bergbauer und hat nun als Chef des Obstvermarkters Frutura einen Umsatzrekord von 300 Millionen erreicht. Der Weg sei, sagt Manfred Hohensinner, „einfach und brutal gewesen“.

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Manfred Hohensinner, Gründer der Frutura
Manfred Hohensinner, Gründer der Frutura © 
 

Herr Hohensinner, Sie präsentieren am Tag des Apfels kommenden Freitag ein neues Start-up mit Direktzustellung von frischem Gemüse und können sich über einen Umsatzrekord von Frutura von 300 Millionen Euro freuen. Gleichzeitig überlegen immer mehr Obstbauern, aufzuhören. Wie haben Sie es als Bergbauer und Lkw-Fahrer geschafft, von null auf 300 Millionen Umsatz zu kommen?

Kommentare (2)

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schnau
4
9
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Chuzpe

Sehr geehrter Herr Hohensinner,
Es gehört schon eine Menge Chuzpe zu so einem Interview wie dem Ihrigen!

Abgesehen vom Abrechnungspreis von 45 bis 50 Cent, der wie sie ganz genau wissen schlicht nicht erreicht wird (wenn nur von einigen ganz wenigen Sortierergebnissen und Bauern), widersprechen Sie sich von vorn bis hinten selbst und trampeln dabei auch noch auf Bauern herum.
Scheinbar hat Ihr Keuschler Dasein einst am Ego ganz viel Schaden genommen.

Und ein Mega Glashaus Projekt als die Umweltrettung zu verkaufen wo sie 10 Zeilen oberhalb selbst noch Masse und fehlende Qualität monieren, schlägt dem Fass den Boden aus. Und auch in Zeiten von Greta Thunberg ist CO2 sparen nicht alles, wenn man es erstens gar nicht machen sollte/müsste (CO2 wird ja nur gespart weil man im Winter produzieren will) und 2. eben die Kleinbäuerliche Struktur dabei von Ihnen mit zerstört wird (mit vielen Familieneinkommen) die letztlich mit Qualität punkten könnten.

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Nixalsverdruss
6
16
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So schnell verliert man den Bezug zur Realität, wenn man auf der Handelsseite sitzt...

Der Auszahlungspreis pro Kilo bei den inländischen Preisen liegt bei 45 bis 50 Cent. Davon können Bauern auch sehr gut leben...

Sie träumen leider ein wenig - nicht einmal im Bio-Bereich wurden diese Auszahlungspreise erreicht.
Der Durchschnittspreis für die Bauern liegt bei 20 bis 35 Cent - das sind gerade mal die Gestehungskosten, Herr Hohensinner!
Und wenn Sie von "Qualität statt Quantität" reden, dann sollten Sie sich mal ein Sortierergebnis ansehen.
Herzlich Willkommen in der Realität, Herr Hohensinner!

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