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Vier Ex-Manager angeklagtMillionengrab Refco: Bawag-Krimi wieder vor Gericht

Vor 14 Jahren pumpte die Bawag 350 Millionen Euro in das US-Pleiteunternehmen Refco. Das Geld sah die Bank nie wieder. Heute, Dienstag, beginnt der Strafprozess gegen vier ehemalige Bankmanager.

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Spekulationen in Steueroasen und der Refco-Kredit brachten die einstige ÖGB-Bank Bawag 2006 in arge Schwierigkeiten
Spekulationen in Steueroasen und der Refco-Kredit brachten die einstige ÖGB-Bank Bawag 2006 in arge Schwierigkeiten © Weingartner
 

Der 9. Oktober 2005 markiert die Wende in der Bawag. An jenem Sonntag (!) gewährte die Bank, damals im Eigentum des ÖGB, dem US-Broker Refco einen Blitzkredit über 350 Millionen Euro. Das Geld sah die Bank nie wieder. Denn Refco war zum Zeitpunkt der Überweisung bereits pleite, nur wusste die Bawag davon noch nichts. Obwohl Refco-Chef Phillip Bennett zwei Tage zuvor aus der Firmenzentrale ausgesperrt worden war. Er hatte faule Kredite verschleiert und wurde 2008 zu einer 16-jährigen Haftstrafe wegen Bilanzbetrugs verurteilt.

Kommentare (2)

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crawler
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Die Beschuldigten hatten

jedenfalls gute Anwälte. Ein Verfahren 14 Jahre in die Länge zu ziehen ist eine beachtliche Leistung. Heute -mit entsprechendem Abstand zur Causa wird man alles billig bekommen, nur um endlich abschließen zu können. Das selbe wird auch bei anderen "langen" Verfahren so enden. Wenn man genügend Geld hat, kann man eben alles richten (lassen).

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retepgolf
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Genau!

Und „Demenz“ wird das Hauptthema bei dieser österreichischen Posse.
Die sollten sich ein Beispiel an der amerikanischen Justiz nehmen, wie die mit Madoff abgefahren sind....

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