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Exportpreise verliehenDie steirischen Top-Exporteure im Rampenlicht

Mit einem Volumen von fast 25 Milliarden Euro erreichen die steirischen Ausfuhren einen neuen Rekord. Beim Exporttag standen die Betriebe dahinter im Rampenlicht.

Raiffeisen-Vorstandsdirektor Rainer Stelzer, Barbara Eibinger-Miedl, der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk und ICS-Geschäftsführer Robert Brugger gratulieren den Siegern
Raiffeisen-Vorstandsdirektor Rainer Stelzer, Barbara Eibinger-Miedl, der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk und ICS-Geschäftsführer Robert Brugger gratulieren den Siegern © ICS/WK/Thomas Fischer
 

Erstmals ist es den steirischen Unternehmen im Vorjahr gelungen, Waren im Wert von fast 25 Milliarden Euro in die Welt zu exportieren. Weil zudem „jeder zweite Arbeitsplatz in der Steiermark durch den Export gesichert wird“, wie Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl betonte, kommt dem Exporttag der steirischen Wirtschaft Jahr für Jahr besondere Bedeutung zu. Die vom Internationalisierungscenter organisierte Veranstaltung soll neben viel Service für Betriebe vor allem auch eine Bühne für steirische Exporterfolge bieten. Dem Anspruch wurde man bei der bereits 15. Auflage des Exporttags wieder gerecht. „Die steirischen Exporterfolge sind nicht nur Erfolge der großen Leitbetriebe, sondern verstärkt auch der Klein- und Mittelbetriebe“, Dem Anspruch wurde man bei der bereits 15. Auflage des Exporttags wieder gerecht. „Die steirischen Exporterfolge sind nicht nur Erfolge der großen Leitbetriebe, sondern verstärkt auch der Klein- und Mittelbetriebe“, so der steirische WK-Präsident Josef Herk.

"Einzigartige Erfolgsgeschichte"

ICS-Geschäftsführer Robert Brugger hob hervor, dass sich „die steirische Außenwirtschaft zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte entwickelt“ habe. Das zeigte sich exemplarisch auch bei der Kür der diesjährigen Exportpreissieger. ICS-Aufsichtsratschef und WKO-Vizepräsident Jürgen Roth unterstreicht, dass "Produkte Made in Styria weltweit einen exzellenten Ruf genießen und das ist unter anderem auf die hohen Qualitätsstandards, dem hohen Innovationsfaktor und die ausgezeichneten Fachkräfte zurückzuführen um die wir international beneidet werden".

Das zeigte sich exemplarisch auch bei der Kür der diesjährigen Exportpreissieger.

Kleinunternehmen. In dieser Kategorie bekam das junge Grazer Hightech-Unternehmen Nuki Home Solutions den Exportpreis. 2014 gegründet durch den Start-up-Builder „Up to Eleven“, konnte man sich als einer der führenden Anbieter von nachrüstbaren, smarten Zutrittslösungen in Europa etablieren. Nuki treibt die Digitalisierung des Türschlosses voran und ersetzt klassische Modelle samt physischem Schlüssel durch intelligente Lösungen. Neben einem stetig gewachsenen Produktportfolio konnten bereits Kooperationen mit dem Who is who der Digitalriesen – Amazon, Google, Apple, Airbnb – eingegangen werden. Die Exportquote liegt bei mehr als 90 Prozent.

Martin Pansy, Nuki
Martin Pansy, Nuki Foto © ICS/WK/Fischer

Mittlere Unternehmen. Diese Kategorie konnte Pessl Instruments mit Sitz in Weiz für sich entscheiden. Das Unternehmen, das auf eine bereits 30-jährige Geschichte zurückblickt, entwickelt und vertreibt unter der Marke iMETOS Hard- und Software zur drahtlosen, solarbetriebenen Klimaüberwachung sowie Lösungen für landwirtschaftliche Risiko- und Bewässerungsmanagement-Technologien für Agraranwendungen. Betrieben wird auch die Online-Plattform „FieldClimate.com“. Als Erfolgsrezept des Unternehmens, das auf eine Exportquote von 99 Prozent verweisen kann, gilt neben der langlebigen, hochpräzisen Technologie auch die weltweite Unterstützung durch geschulte Partner.

Gottfried Pessl, Pessl Instruments
Gottfried Pessl, Pessl Instruments Foto © ICS/WK/Fischer

Großunternehmen. Der in Bruck an der Mur beheimatete, hoch spezialisierte Anlagenbauer Inteco zählt ebenfalls zu den Preisträgern. Das Familienunternehmen ist insbesondere in Nischen global erfolgreich, Zielmärkte sind etwa die Luft- und Raumfahrt sowie die Energietechnik. Inteco ist der weltweit einzige Lieferant, „der innovative Technologien für die gesamte Prozesskette der Herstellung von Hochleistungswerkstoffen anbietet“, wurde bei der Gala hervorgehoben. Die Exportquote liegt bei 85 Prozent.

Inteco-Chef Harald Holzgruber
Inteco-Chef Harald Holzgruber Foto © ICS/WK/Fischer

Neoexporteur. Die Drone Rescue Systems GmbH (DRS) kennt sich mit Preisen aus, das junge Unternehmen wurde bereits von der Europäischen Weltraumagentur prämiert. DRS hat ein autonomes Fallschirmrettungssystem entwickelt, das die Drohne, das teure Equipment und im Besonderen Personen und Sachgegenstände am Boden vor schwerwiegenden Schäden schützt.

Foto © ICS/WK/FISCHER

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