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Eröffnung der IAA Wandel, Flaute und Proteste: Autobranche auf dem Scheideweg

Mobilitätswandel, Absatzflaute, Klimadebatte, Proteste: Unter denkbar schwierigen Vorzeichen öffnet heute die Frankfurter Automesse IAA offiziell ihre Pforten.

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© APA/AFP/Daniel Roland
 

2030 – das Jahr, in dem der persönliche Autobesitz endgültig gestorben ist“. Oder: „CO2-Kosten: Wer soll das bezahlen?“ Oder: „Brauchen wir noch ein eigenes Auto? Wem gehört die Stadt? Wie grün ist das E-Auto wirklich?“ Klingt nach einem Selbsterfahrungsseminar für Autoskeptiker, ist es aber nicht. Es ist die Autobranche, die sich mit diesen Fragen irgendwie selbst seziert und dabei mit ihren Gegnern ins Gespräch kommen will. Bis Sonntag werden genau diese Themenstellungen an einem Ort diskutiert, wo jahrzehntelang hauptsächlich PS zählten, Besucher vorwiegend Benzin im Blut hatten und kein Auto groß und glänzend genug sein konnte: auf der internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (IAA). Und diese Messe, deren Existenz von Autoherstellern infrage gestellt wird, definiert sich vorsichtshalber auch schon einmal neu: Man sei kein glitzerndes Autohaus mehr, sondern ein Ökosystem der Mobilität. Man könnte auch sagen: Der Lack ist ab.

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Danke für Ihr Verständnis.

duerni
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Quo vadis "Auto" oder "Individual Transportgerät", denn .......

.......... derzeit haben sogar die Branchen Gurus keine Antwort. Bei etwas Nachdenken ist es aber möglich zu erahnen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird.
In den nächsten 15 (20) Jahren gibt es Diesel, den Akku und den Wasserstoff als Energieqquelle.
Die Städte werden weitgehend autofrei - elektrische Geräte holen die Besucher im 1/4 Stundentakt von Parkplätzen am Stadtrand ab. In der Stadt nur noch E-Öffis. Die Stadtbewohner fahren mit Akku- H2-oder Dieselantrieb, denn mit grossem Harnstofftank ist die "WLTP-Tauglichkeit" kein Problem. Wie sich die Akku-Produktion und das Recycling entwickeln wird entscheidet, ob diese Technologie in Zukunft verwendet wird.
Die Entwicklung des Autoantriebs hängt unmittelbar mit der Stromerzeugung und dem Ausbau der Infrastruktur zusammen. Die Stromerzeugung mit den erneuerbaren - Wasser, Wind, Sonne, Gezeiten - funktioniert nur wenn sie jeweils verfügbar sind - Stromspeicherung am flachen Land (keine "Speicherkraftwerke") gibt es großtechnisch noch nicht.

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scionescio
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@duerni: Ich glaube, dass nur der Wechsel des Antriebstrangs unser Mobiltätsproblem wird lösen können ...

... falsche Technologieentscheidungen (Akku als Energiespeicher) werden eher noch zusätzliche Probleme schaffen.
Auch eAutos stehen im Stau und brauchen Parkraum- erst praktikable Sharingkonzepte in Verbindung mit dem autonomen Fahren, wird bei der Mobilität den Durchbruch bringen und die Umwelt entlasten.
Erst wenn wir uns vom Status- und Besitzdenken trennen und Mobilitätsdienste entsprechend nützen (alle großen Hersteller richten sich gerade danach aus, weil sich künftig mit der Produktion eines Fahrzeugs viel weniger verdienen lässt als mit einem Mobiltätsdienst) wird der Durchbruch kommen.

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scionescio
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.... ich glaube nicht, dass ...

;-)

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