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IFA 2019Huawei stellte Smartphone-Chip mit eingebautem 5G-Modem vor

Huawei nutzt die IFA, um den Fokus auf die 5G-Technologie des Konzerns zu legen. Denn bei Smartphones ist der Konzern durch die Sanktionen der USA belastet.

Huawei legt auf der IFA den Fokus auf 5G
Huawei legt auf der IFA den Fokus auf 5G © APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ
 

Huawei baut unter dem Druck von US-Sanktionen die Auswahl von Chips aus eigener Entwicklung aus. Auf der Technik-Messe IFA in Berlin stellte der chinesische Konzern nicht nur einen Smartphone-Prozessor mit eingebautem Modem für den superschnellen 5G-Datenfunk vor, sondern auch einen kleinen Chip für die Anbindung von tragbaren Geräten wie Ohrhörer oder Computer-Uhren.

Ein erstes Gerät damit sind die Bluetooth-Ohrhörer FreeBuds 3, die äußerlich stärker an die populären AirPods von Apple anlehnen als Modelle anderer Anbieter.

Im Gegensatz zu den AirPods können die Huawei-Ohrhörer aber Umgebungsgeräusche herausfiltern. Von Apple erwarten Analysten die Funktion erst im kommenden Jahr. Huawei betont auch, dass die Bluetooth-Verbindung der FreeBuds einen deutlich höheren Datendurchsatz als Konkurrenz-Modelle - und damit auch eine bessere Soundqualität bei hochwertigen Musikdateien ermöglichen.

Schwarze Liste

Auch beim Smartphone-Prozessor Kirin 990 erklärt Huawei, dass er schneller und effizienter als zum Beispiel Qualcomms Top-Modell Snapdragon 855 sei. Dazu trage unter anderem die Integration des 5G-Modems direkt ins Chipsystem bei. Bei den Huawei-Konkurrenten Samsung und Qualcomm sind der Hauptchip (CPU) und das Datenmodem noch in zwei Gehäusen untergebracht.

Berlin: IFA 2019

8K ist das neue Zauberwort bei TV-Geräten. Diese sehr hohe Auflösung braucht man vor allem bei Fernsehern jenseits der 80 Zoll (ca. 2 m) Bildschirmdiagonale. Billig sind die Geräte aber nicht. Ein 8K-Fernseher von LG kostet 30.000 Euro.

(c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)

Damit diese großen Fernseher nicht die Optik eines Raums zerstören, arbeitet Panasonic an transparenten Geräten.

(c) AP (Michael Sohn)

Alljährlich nützt Sony die IFA, um ihr Line-Up für das Weihnachtsgeschäft vorzustellen. Mit dem Xperia 5 stellt der Konzern ein neues Top-Smartphone vor.

(c) AP (Michael Sohn)

Die Kamera Sony Lumix richtet sich an semi-professionelle Fotografie-Fans.

(c) AP (Michael Sohn)

Neben dem Marktstart des Falthandys Samsung Galaxy Fold, präsentierten die Koreaner ein Mittelklasse-Handy mit 5G, das Galaxy A90.

Samsung

Auch die Weißware wird Smart. Miele präsentiert gleich eine ganze Reihe "intelligenter" Haushaltsgeräte. Vom Kühlschrank bis zur Abzugshaube mit Raumduft.

Miele

Mittels App kann man dem Miele-Induktionskochfeld mitteilen, dass gerade ein Steak gebraten wird.

Miele

Bosch wiederum nimmt es mit einer echten Größe in der Küche auf. Denn der "Cookit" will es mit dem Thermomix von Vorwerk aufnehmen.

Bosch
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Huawei droht der Verlust des Zugangs zu westlicher Technologie, weil die US-Regierung den Konzern unter Verweis auf Sicherheitsbedenken auf eine schwarze Liste gesetzt hat. Damit dürfen US-Unternehmen nur mit einer speziellen Erlaubnis Geschäfte mit Huawei machen. Das sorgt bereits dafür, dass das nächste Top-Smartphone von Huawei nur ohne vorinstallierte Google-Dienste auf den Markt kommen kann. Aber auch Firmen aus anderen Ländern, die Geschäft in den USA haben, könnten durch die Sanktionen gezwungen sein, nicht mehr an Huawei zu liefern. Dazu könnte auch der britische Chipentwickler ARM gehören, auf dessen Architektur die Chips in praktisch allen heutigen Smartphones basieren, auch die Kirin-Serie von Huawei.

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