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Streiks stehen im Raum Weiter keine Einigung auf neuen Kollektivvertrag für Fleischer

Auch die vierte Runde der Lohnverhandlungen für 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenproduktion bringt kein Ergebnis. Schon morgen, Dienstag, könnten Streiks beschlossen werden.

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In den Lohnverhandlungen für die 13.000 Arbeiter in der Fleischwarenproduktion ist es heute, Mittwoch, auch in der vierten Runde zu keiner Einigung gekommen. Am 23. September soll weiter verhandelt werden, sagte PRO-GE-Chefverhandler Erwin Kinslechner am Mittwoch zur APA. Dass bis dahin "Aktionen" der Gewerkschafter stattfinden, ist nicht ausgeschlossen.

"Wir haben uns sehr bewegt als Arbeitnehmer", so Kinslechner. Die Arbeitgeber hätten sich jedoch "nicht einsichtig" gezeigt. Diese bieten eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent, während die Gewerkschaft 2,8 Prozent mehr fordert. Das Angebot sei "unwürdig" und "sehr enttäuschend", sagte der Gewerkschafter. Die Arbeitgeber hätten erneut auf den Preisdruck aufgrund des Ausbruchs der Schweinepest in China verwiesen und ein höheres Angebot verweigert.

Am morgigen Donnerstag treffen sich die Gewerkschafter für eine Strategiebesprechung, so Kinslechner. Bei dieser könnten auch "Aktionen" beschlossen werden, "das kann bis zum Streik gehen", so der PRO-GE-Vertreter. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass diese Aktionen dann noch vor der fünften Verhandlungsrunde stattfinden.

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