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DO & CO unter den BieternLufthansa-Tochter LSG: Gewerkschaft protestiert gegen Verkauf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi ruft für Montagmittag zu einer Protestaktion der Beschäftigten der Lufthansa-Catering-Tochter LSG in Frankfurt auf.

© AP/Michael Probst
 

"Wir erwarten ganz klar, dass sich der Lufthansa-Konzern dazu verpflichtet, einen potenziellen Käufer für das zweitgrößte Cateringunternehmen der Welt nur dann zum Zuge kommen zu lassen, wenn dieser sich vertraglich verpflichtet, die Arbeitsplätze zu erhalten und bestehende Sozialstandards, wie Mitbestimmungsstrukturen und Tarifverträge, zu sichern", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.

Nach Verdi-Informationen will die Lufthansa bereits im September entscheiden, welcher Käufer die LSG übernehmen wird. Im Rennen befindet sich auch der österreichische Caterer DO & CO von Attila Dogudan. DO & CO interessiert sich für das Europa-Geschäft von LSG Sky Chefs, bestätigte Dogudan im Juni bei einer Pressekonferenz in Wien.

Unter den Interessenten an der Küchen-Tochter befinden sich auch die Schweizer Gate Gourmet sowie die Dubaier Dnata.

Der zweitgrößte Caterer der Welt hat mit rund 35.000 Mitarbeitern zuletzt 3,5 Mrd. Euro umgesetzt, sie machen über 700 Millionen Essen für 300 Airlines. Das Europa-Geschäft von LSG brachte 1,1 Mrd. Euro. Abgesehen von Deutschland ist LSG unter anderem auch in Belgien, Italien, Portugal und der Schweiz mit in Summe 9.000 Beschäftigten aktiv.

"Wir wollen die Arbeitsplätze in Deutschland halten"

Verdi hatte bereits mehrmals zu Protestkundgebungen in Deutschland aufgerufen. Die etwa 7000 deutschen Beschäftigten fürchten um ihre Jobs bzw. um Gehaltseinbußen. "Wir wollen die Arbeitsplätze in Deutschland halten", sagte Dogudan im Juni. Die Köche von LSG könnte man gut bei DO & CO einsetzen.

Kommentare (1)

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mEmeinesErachtens
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1
Lesenswert?

EErinnert mich an kommunistische Zeiten, diese Funktionäre sind bar jeden Verstandes entfernt von jeder Realität

Wir erwarten ganz klar, dass sich der Lufthansa-Konzern dazu verpflichtet, einen potenziellen Käufer für das zweitgrößte Cateringunternehmen der Welt nur dann zum Zuge kommen zu lassen, wenn dieser sich vertraglich verpflichtet, die Arbeitsplätze zu erhalten und bestehende Sozialstandards, wie Mitbestimmungsstrukturen und Tarifverträge, zu sichern", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.
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Tarifverträge, Mindeststandards sind eine Sache, dagegen Arbeitsplätze zusichern bestehende Sozialstandards und Mitbestimmungsstrukturen sind eine andere Sache. Immer interessant zu sehen wie Geschwerschaftsfunktionäre mit dem Kapital und dem Einkommen der Unternehmer Politik machen wollen.
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Langsam wird esZeit das die Politik in den Gesellschaften das Staatsgefüge auf die Schiene bringt und nicht nur Fleckerlteppiche webt.

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